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Byfrost: Of Death

Stil: Black/Thrash Metal

Cover: Byfrost: Of Death

Drei stämmige, finster bis schnippisch dreinblickende Nordburschen mit witzigen Spitznamen treffen sich im Wald. Nicht etwa auf der Suche nach mystischer Verklärung oder um Bäume zu umarmen, nein, eben um sie stumpf mit ihren Kettensägen abzuholzen. So stumpf wie energisch geht das Holzfällertrio BYFROST auf Platte zu Werke, präsentiert Riffs, die man eigentlich geil finden kann. "Of Death" weiß nur keine Stimmungen zu vermitteln. Glanzloser Black Thrash immortaler Schule. Die unbestreitbaren Vorbilder heißen "Damned In Black" und "Sons Of Northern Darkness". Braucht es das, wo Immortal-Mitglieder doch in Nebenprojekten selbst nicht weit entfernt von ihrer Hauptband verfahren? Auch HeavyHarms' Organ, man meint er müsse jeden Moment husten, kommt Abbath doch sehr nah, HeavyHarms versucht sich aber auch an Melodieeinflechtung. Aus dem Kopierahmen fällt einzig "Sorgh". Das mit Samples versehene Weniger-ist-mehr könnte ein kaputter "Wildhoney"-Outtake sein. Immortal-like fungiert ein kräftiger Bums als Rausschmeißer, ein Gitarrensolo schielt überraschend in die Siebziger.

FAZIT: "Of Death" ist kein wirklich übles Teil. Eine unterhaltsame, headbangkompatible Überflüssigkeit von Musikern, die sicherlich mehr könnten, als eine Alternative zu Immortal in Veröffentlichungspausen zu sein, wenn sie nur wollten.

<span style="font-style: italic;">Ingo Bergmann</span>

Punkte: 8/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 07.06.2011

Tracklist

  1. May The Dead Rise
  2. Eye For An Eye
  3. Buried Alive
  4. Of Death
  5. Full Force Rage
  6. Shadow Of Fear
  7. Sorgh
  8. All Gods Are Gone

Besetzung

  • Bass

    R.I.P. Meister

  • Gesang

    HeavyHarms

  • Gitarre

    HeavyHarms

  • Schlagzeug

    Alkolust

Sonstiges

  • Label

    AFM Records / Soulfood

  • Spieldauer

    37:37

  • Erscheinungsdatum

    24.06.2011

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