Fährt man sich den Zweitling des 2009 gegründeten Projektes zu Gemüte, könnte man des Öfteren meinen, die RED HOT CHILI PEPPERS seien auf dem Electro-Trip: Pumpender Slapbass, funky Gitarren, minimalistische Beeps und Blonks sowie synthetische Beats grooven um die Wette, hinzu gesellt sich reichlich Soul der Siebziger. Humoristischen Einlagen ist das Duo allerdings auch nicht abgeneigt, wie beispielsweise „Transivlanian Horror Tweed Party“ dokumentiert.
„The Outer State & The Inner Truth“ verfügt demnach über einen interessanten Ansatz, doch während der fast fünfzig Minuten mag der Longplayer nicht so recht aus den Puschen kommen. Sicher, die Atmosphäre soll auf tanzbar und chillig geeicht sein, das merkt man – vielmehr stören auf der Scheibe die vielen Wiederholungen zahlreicher Parts, sodass man schon die Takte zur nächsten Passage runterzählt, die dann genau so unterrascht wie die gerade laufende.
FAZIT: Gute Ideen gibt es wie Sand am mehr, doch es bedarf bei der Realisierung etwas mehr als nur dieser Ideen. Kreativität und Geschick beim Songwriting zum Beispiel. Tut mir leid für die sparsamen Worte, aber wo nicht viel ist, ist nicht viel zu holen.
Punkte: 7/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 14.03.2011
S: DuckOne, DuckZero (als Mother Duck), DuckOne, DuckZero, Cedric Gilger, Robert Krüger, Stefan Flechsler, Fabian Kolb
Cosmic Gates Records
49:57
11.03.2011