Voll vor‘n Kopp. Zack, schrot, böller, prügel, knüppel, bolz, bolz, bolz. Auch auf ihrem dritten Album lassen Aad Kloosterwaard (SINISTER, ex-INFINITED HATE) und seine instrumentale vierköpfige Hintermannschaft die Death-Metal-Fetzen fliegen. Auch wenn „Divine Incarnation“ etwas atmosphärischer und bombastischer als die beiden vorherigen Alben ist, bleibt die Rezeptur unverändert.
Die Niederländer zeigen sich ganz klar von der Tampa/Florida-Szene geprägt, und hier und dort wird auch mal die Thrash-Keule geschwungen. Viele Blasts, viel Uffta-Uffta, viel Lava und viel Dampfwalze. Auf irgendwelche Neuerungen oder Alleinstellungsmerkmale pfeifen die vier Herren und die Dame am Bass völlig – stattdessen konzentrieren sich SUPREME PAIN einfach auf das, was ihnen offensichtlich am meisten liegt. Da das Album nach kübelweise Enthusiasmus und Spaß an der Sache klingt, lässt das darauf schließen, dass die Band ihr Ding zu 100% aus idealistischen Motiven durchzieht.
FAZIT: Zwar lässt sich der Output mit zig anderen Releases vergleichen, doch qualitativ ragt „Divine Incarnation“ deutlich aus der Masse heraus. Todesstahl-Lunatics machen jedenfalls nichts falsch, wenn sie sich diese 47 Minuten Gebretter ins Regal stellen.
Punkte: 10/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 23.05.2011
Alesa Sare
Aad Kloosterwaard
Erwin Harreman, Bas Brussaard
Paul Beltman
Massacre Records
47:35
27.05.2011