Pat, der Sänger dieser Debütanten, croont ein wenig wie VOLBEATs Michael Poulsen, gleichzeitig da SLOMIND psychedelischer aufgestellt sind, wobei sie in den geschrienen Passagen so wie die kleinen Brüder der überragenden Amis SOLACE klingen.
Mit Hochglanz-Mainstream im Nimbus von Elvis, Cash und METALLICA hat die Band also nichts am Hut. Der bauchig fuzzige Gitarrensound ('Throne Of Volt') schielt leicht Richtung Wüstenrock à la QUEENS OF THE STONE AGE, aber diese Combo ist aggressiver, zuweilen fast metallisch unterwegs und somit auch etwas eingeschränkter, was in ihrem Fall nichts Schlechtes bedeutet, denn ihre Kompositionen haben Hand und Fuß.
Gemeinsam mit seinem lamentierenden Intro 'Crawl Up Inside You And Die' fällt das abschließende 'It Will Survive The Tide' am sperrigsten aus. Anspieltipps: 'Stonecloud Supernova' und das besonders langsam schleppende 'Exhale The Vile', nicht zu vergessen den Video-Zusatz zum Schluss.
FAZIT: SLOMIND sind eine leicht fassbare, aber nicht plumpe Angelegenheit im weiteren Nimbus von DOWN und Konsorten mit leichter Indie-Note. Ein Anfang ist gemacht, jetzt schaffe, schaffe ... ihr wisst schon.
Erschienen auf www.musikreviews.de am 04.10.2013
Toby
Pat
Tott
Holger
Eternal Sound / New Music Distribution
23:43
04.10.2013