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Slomind: Solar Plexus

Stil: Rock? Rock!

Cover: Slomind: Solar Plexus

Nach ihrer guten EP lassen sich SLOMIND nicht lange bitten und werden den hoffnungsvollen ersten Songs auf voller Länge gerecht. "Solar Plexus" ist ein gutes Fettrock-Album ohne Dünkel mit beseelter Stimme und nicht immer kompakten Songs, doch dafür hat man auch länger Freude daran.

Der Opener "Scary Operator", "Thru The Eyes Of God" (bedächtiger Aufbau, zwischendurch aber umso härter mit schwelgerischem Refrain) und das abschließende Titelstück (episch mit Gesangsmelodien, die nicht so leicht aus der Rübe verschwinden) gehen immerhin zwischen fünf und neun Minuten lang, aber auch dazwischen gibt es nicht immer Offensichtliches zu vernehmen. Das vom Bass angetriebene Geschoss "No Surprise" klingt nach KYUSS auf Koks, "A Twisted Fantasy" ist ein druckvoller Blues, und "Perfect High" ein Leisetreter ohne sauertöpfige Stimmung, wobei man Frontmann Pat in allen Lagen gerne zuhört, denn er schreibt Texte, die nicht nur markige Makulatur darstellen (bloß müsste die Säcke sie auch abdrucken ...).

FAZIT: SLOMIND sind das Glück im Nahen für Freunde nach US-Wüsten, aber auch mehr klingendem Rock mit herzhaftem Gesang, aussagekräftigen Inhalten und bei aller Fettleibigkeit auch starken Melodien.

Punkte: 11/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 08.10.2014

Tracklist

  1. Scary Operator
  2. No Surprise
  3. A Twisted Fantasy
  4. The Vision
  5. Mentality
  6. Thru The Eyes of God
  7. Perfect High
  8. Solar Plexus

Besetzung

  • Bass

    Toby

  • Gesang

    Pat

  • Gitarre

    Tott

  • Schlagzeug

    Holger

Sonstiges

  • Label

    Eternal Sound / Membran

  • Spieldauer

    47:30

  • Erscheinungsdatum

    10.10.2014

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