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Sol Obscura: Rising

Stil: Progressive Rock

Cover: Sol Obscura: Rising

Völlig aus dem Nichts überrumpelt dieses US-Trio mit einem Debüt, auf das mancher sehnsüchtig gewartet haben muss, ohne sich dessen bewusst gewesen zu sein.

Warum? Na, weil SOL OBSCURA das Flair schöner Seltenheiten wie DEATH & TAXES oder MAS OPTICA vermitteln und doch nicht genauso wie diese klingen. Wem diese Namen schleierhaft vorkommen, der darf auch die ewigen RUSH (höre das bissige, treibend eingängige Doppel aus "Being Nowhere" und "Isle Of Reil") sowie FAITH NO MORE heranziehen, die speziell im ruhigen "Shadows In The Smoke" und während "What Gives?" (man meint fast, es mit einem Doppelgänger von Mike Patton zu tun zu haben) anklingen.

Aber da ist so viel mehr Unberechenbarkeit im Spiel, sei es hinsichtlich des harmonisierten Gesang ("Shadows In The Smoke"), der überdurchschnittlich verspielten Schlagzeug-Kapriolen oder bunten Kompostionsweise von SOL OBSCURA, ob sie es wavig angehen lassen wie mit "Her Form" sowie dem von Synthesizern geprägten "The March" oder proggig episch wie im Glanzlicht "Arise" und den quirligen "We March"-Teilen. Ziehen wir fantasievoll intelligente Texte und einen Gänsehaut-Song wie "Soul" hinzu, ist die Untergrund-Sensation perfekt.

FAZIT: Aufgrund latenten Zu-Spät-Hörens eines der Alben 2014, die schon 2013 herausgekommen sind. Labels, signen sie jetzt, und zwar SOL OBSCURA!

Punkte: 13/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 04.05.2014

Tracklist

  1. Being Nowhere
  2. Home
  3. Shadows In The Smoke
  4. That Man
  5. Isle Of Reil
  6. Soul
  7. The March
  8. Arise
  9. What Gives?
  10. And We March pt. 1
  11. And We March pt. 2
  12. Her Form
  13. Already Dead

Besetzung

  • Bass

    Cane

  • Gesang

    Bird, Cane

  • Gitarre

    Bird

  • Schlagzeug

    Sam

Sonstiges

  • Label

    Eigenvertrieb

  • Spieldauer

    43:46

  • Erscheinungsdatum

    28.05.2013

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