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Bone Dog: Gone Fishing

Stil: Blues Rock

Cover: Bone Dog: Gone Fishing

Die Schweden BONE DOG reißen keine Bäume aus und zitieren sich munter durch den Blues-Katalog der vergangenen Rock-Jahrzehnte, wobei sie vorwiegend in Texas haltmachen.

"Phone" klingt im Call-and-Response-Stil (Gitarre/Gesang) sehr cool. Die ökonomisch aufspielende Rhythmusgruppe erinnert beginnend mit dem Opener "Why Worry" an ZZ TOP, während "Find My Way" hingegen an AC/DC ohne Pressgesang. Micke Ladréhns leicht näselnde Stimme kommt natürlich, wenn auch wenig markant daher, und auf Seiten der Musik erlebt man gleichsam wenige Überraschungen. Die gesamte Inszenierung - auch optisch - spiegelt diesen Gestus wider.

Das etwas lichter arrangierte "Carry On" ragt ebenso wie das dringliche "Shine On" heraus, das stoisch hypnotisierende "Messed Up By the Pain" mit Slide und das sumpfige "Alligator" lassen sich ebenfalls "nett" anhören.

Am Ende verärgert das schlicht dumme "Rap Crap", mit dem sich die Band eben über Rapmusik lustig macht. Gute Musik ist gute Musik - egal aus welchem Genre -, und ihre eigene ist eher mau, auch wenn oder gerade weil sich sich die Band noch so artig bemüht, Klischees zu entsprechen.

FAZIT: "Gone Fishing" ist letztlich wegen ihrer in puncto Rhythmus und Tempo zu wenig flexiblen Art nur eine Platte für Die-Hard-Fans des Blues Rock - unaufgeregt und unaufregend zugleich.

Punkte: 7/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 16.06.2015

Tracklist

  1. Why Worry
  2. All the Time
  3. I Need Some Time Alone
  4. Messed Up By the Pain
  5. Riding With the King
  6. Carry On
  7. Find My Way
  8. Phone
  9. Shine On
  10. Mary-Anne
  11. Alligator
  12. Mother
  13. Rap Crap

Besetzung

  • Bass

    Peter Forss

  • Gesang

    Micke Ladréhn, Peter Forss

  • Gitarre

    Micke Ladréhn

  • Schlagzeug

    Michael Andersson

Sonstiges

  • Label

    Just For Kicks

  • Spieldauer

    52:06

  • Erscheinungsdatum

    05.06.2015

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