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Rosetta: Quintessential Ephemera

Stil: Post Metal

Cover: Rosetta: Quintessential Ephemera

Mit Eric Jernigan von CITY OF SHIPS sind ROSETTA nach dem tollen “The Anaesthete” nicht unbedingt zu einer anderen Band geworden, was sich womöglich im Label-Wechsel widergespiegelt hätte, doch nein: “Quintessential Ephemera” ist die logische Konsequenz des bisherigen Schaffens der Amerikaner, ein um rockige Facetten erweitertes Konstrukt aus Hardcore und Post Rock – proggig und nicht immer erzwungen hart.

Die unverbindliche, nunmehr für alle offene Art der Band äußert sich auch im Verzicht auf Songtitel, denn nur das Intro und Outro (ausgerechnet) wurden benannt. Dazwischen bezirzen die Musiker mit der für sie unnachahmlichen Mixtur aus schroff kehligem, bisweilen immer noch allzu typischem Genre-Gesang und betörenden Harmonien. Selbige stammen heuer nicht nur mehr von europäischen Hausmarken wie den frühen MOGWAI, sondern auch aus der Alternative-Grundschule der Staaten (QUICKSAND vor allem).

Einen faszinierenderen Weg, um in die Welt von ROSETTA einzutauchen, bietet wohl nur die jüngst erarbeitete filmische Biografie der Band.

FAZIT: Die Oberklasse des Post Hardcore weiterhin auf hohem Niveau, wenn auch größtenteils ohne Überraschungen.

Punkte: 11/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 28.06.2015

Tracklist

  1. After The Funeral
  2. (Untitled I)
  3. (Untitled II)
  4. (Untitled III)
  5. (Untitled IV)
  6. (Untitled V)
  7. (Untitled VI)
  8. (Untitled VII)
  9. Nothing in the Guise of Something

Besetzung

  • Bass

    Dave Grossman

  • Gesang

    Mike Armine

  • Gitarre

    Matt Weed, Eric Jernigan

  • Keys

    Mike Armine

  • Schlagzeug

    BJ McMurtrie

Sonstiges

  • Label

    Golden Antenna

  • Spieldauer

    54:23

  • Erscheinungsdatum

    03.07.2015

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