Der unbeschwerte rockige Zeitgeist der 90er-Jahre, eine musikalische Prise von BON JOVI und die rotzige Art der GUNNERS, genau diese Mischung beschreibt wohl eine der besten Rockbands aus Deutschland. Mit „The Sweet Poison“ beglücken die Herrschaften von THE NEW ROSES ihre breite Fanschar mit Album Nummer fünf. Authentischer Rock zum Mitsingen und Wohlfühlen, so ist es nun auch wieder auf dem neuen Werk geschehen.
Direkt der Opener „My Kinda Crazy“ ist der optimale Eröffnungssong.
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Up-Tempo, treibende Beats, eine sehr gute Gitarrenarbeit und ein Gesang, der einfach mitreißt. Läuft gut an und macht Lust auf weitere Songs. Natürlich erfüllen die neuen Rosen auch das Klischee der Balladen. Mit „All I Ever Needed“ kommt Song Nummer drei genau richtig. Irgendwie bekannt und dennoch gut. Eine Ballade, die das musikalische Feingefühl der Herren aus Wiesbaden zeigt.
Mit „Sweet Poison“ setzen THE NEW ROSES ein hörbares Ausrufezeichen, das mit Sicherheit die ganze weite Rockwelt beschallen und erreichen wird. Natürlich ist Musik bekanntlich Geschmackssache, doch eine saubere Arbeit muss und sollte jeder anerkennen. Lieblingssong? Für mich ist es „Dead Of Night“, das genau in der Albummitte platziert wurde.
Die zweite Ballade „True Love“ zeigt viel, wenn auch bekannte und schon gehörte Gefühle.
Zum Abschluss scheppern noch zwei weitere Nummern, die rocken und sauber unterhalten. „Sweet Gloria“ und „The Lion In You“ sind der perfekte Rausschmeißer. Und the last one „The Veins of this town“ verbindet noch mal alle Tugenden, hier haben die Wiesbadener aber schon stärkere Songs veröffentlicht.
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Was bleibt als FAZIT? Ein unterhaltsames Album, das in der Historie der Alben von THE NEW ROSES einen vorderen Platz einnehmen wird. Als Gesamtpaket gibt es hier nur wenige Ausfälle oder Abzüge. Sprich, die Scheibe rockt einfach. Und das auf einem Niveau, das die Vorbilder aus den Staaten heutzutage so gar nicht mehr abliefern können. „Sweet Poison“ hat von der ersten Rille an Dynamik und die Band liefert ab. Frisch und frei, so klingt es auch. Die Kurve geht weiter nach oben für die Rocker.
(Thorsten Nowoczyn)
Punkte: 13/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 03.11.2022
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