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Mötley Crüe: Shout At The Devil – 40th Anniversary

Stil: Glam-Metal, Melodic- und Hardrock

Cover: Mötley Crüe: Shout At The Devil – 40th Anniversary

Wir brauchen gar nicht großartig drumherumzureden, aber „Shout At The Devil“ von MÖTLEY CRÜE gilt heutzutage als ein echter Metal-Klassiker mit Glam-Appeal. Doch das wohnte der Musik der vier Jungs aus Los Angeles, die sich gerne auch mal im KISS-Stil schminkten und kleideten, schon immer inne. Ihre krachigen Scheiben, die sich mühelos im Umfeld besagter AC/DC und KISS oder GUNS'N'ROSES bewegten, verpasste dieses Auftreten gleich die typische Aura, der sich viele Fans niemals – und zwar bis heute – entziehen konnten.

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Aus Anlass des 40. Geburtstags von „Shout At The Devil“ (1983), dem offiziell zweiten Album des amerikanischen Glam-Metal-Quartetts, ist es nun an der Zeit, diesen Geburtstag auch gehörig (in den unterschiedlichsten Formaten) mit „Shout At The Devil – 40th Anniversary“ zu feiern.

In unserem Falle feiern wir mit einer auf rotem plus schwarzem Fleck gestalteten Vinyl-Scheibe, die ein gelungenes Mastering von Andy Pearce erhielt, der sich auch schon durch das Mastern verschiedener Alben von BLACK SABBATH oder MOTÖRHEAD seine Lorbeeren verdiente.

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Nach dem kurzen, düsteren Album-Opener „In The Beginning“ lassen bei „Shout At The Devil“ gehörig AC/DC grüßen. Allerdings verstört ein wenig das lieblose Ausblenden gerade dieses Wumms-Songs, den man mit einem ähnlichen Wumms gerne auch hätte beenden können. Leider ist dies nicht die einzige lieblose Ausblendung eines Songs im Rahmen des schreienden Teufels. Da hat die metallischen Jungs dann doch in negativer Hinsicht der Teufel geritten.

Aber auch mit einer Cover-Version feiern MÖTLEY CRÜE eine ihrer Vorbild-Bands ab: Diesmal sind es die BEATLES mit „Helter Skelter“, und selbst ein interessantes, von DAVID BOWIEs „Diamond Dogs“-Album (1974) inspiriertes Instrumental gibt es mit „God Bless The Children Of The Beast“ zu entdecken, während ihre eigenen Songs geschickt und maßgeblich dem Glam-Metal aller Ehre machten, was auch die Platzierung innerhalb der Top 20 der US Charts und der millionenfache Verkaufserfolg dieses Albums zum Ausdruck brachte.

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Die Texte selber arbeiten sich größtenteils an Banalitäten ab und zogen ihre Inspiration aus Büchern über Schwarze Magie und Okkultismus, was für den Glam Metal ziemlich typisch war. Hier was Teuflisches („In The Beginning“, „Shout At The Devil“, „Knock 'Em Dead Kid“), dort was Liebliches („Too Young To Fall In Love“, „The Seconds To Love“) oder gar extrem Gefährliches und Tödliches („Looks That Kill“, „Bastard“, „Red Hot“, „Danger“).
Jedenfalls liebäugeln MÖTLEY CRÜE auf ihrem Album, genau wie es der Titel schon zum Ausdruck bringt, viel mehr mit dem Teufel als mit dem lieben Gott, der wohl bei solcher Musik sowieso freiwillig den Rückzug angetreten hätte.

Ihre Fans aber liebten all das Teuflische und Glitzernde und Metallische, das sich aus diesem nunmehr 40 Jahre alten Album über sie ergoss. Manchmal wäre es spannend zu erfahren, was aus denen wohl geworden ist – biedere Rentner und ordnungsliebende Kleinbürger vielleicht? Oder brennen sie noch immer in dem freiwilden Höllenfeuer, das MÖTLEY CRÜE damals mit „Shout At The Devil“ entfachten?

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FAZIT: Aus Anlass des 40. Geburtstags dieser teuflischen LP hauen BMG für MÖTLEY CRÜE (Die Band hat über 100 Millionen Alben weltweit verkauft, sammelte 7 Platin- und Multi-Platin-Awards in den USA, kann 22 Top-40-Mainstream-Rock-Hits aufweisen, 6 Top-20-Pop-Singles, 3 Grammy-Nominierungen, 5 New-York-Times-Bestseller, ihren Stern auf dem 'Hollywood Walk of Fame' und einen Netflix-Hit!) eine fette farb-vinylige Geburtstagsplatte unter dem Titel „Shout At The Devil – 40th Anniversary“ raus, wobei sie es nicht bei dem neu gemasterten, wirklich gut klingenden Vinyl belassen, sondern speziell mit der 'Deluxe Box' zusätzlich ein grandioses, aber auch sehr preisintensives Sammlerstück zusammenstellen, das alle zahlungskräftigen Fans, von denen so einige sicher schon als Rentner genügend Zeit haben, sich das alles durchzuhören, mit viel Schnick und jeder Menge Schnack, aber auch so einigen echten Raritäten begeistern wird.

PS: Und hier noch ein ausführlicher Überblick zu den unterschiedlichen Formaten, in denen „Shout At The Devil“ den 40. Geburtstag feiert:

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Boxset
1CD Lenticular
1CD 
1LP Picture Disc
Colour 1LP
SD DIGITAL ALBUM // DOLBY ATMOS DIGITAL ALBUM 

Genaue Angaben zum:<b>Deluxe Limited Box Set</b>:
• Original Album Remastered Orange/Gelb Splatter LP
• Shout At The Demos & Rarities Rot/Weiss Splatter LP 
• Shout At The Devil CD
• Shout At The Devil Kassette 
• “Looks That Kill” White 7” Vinyl
• “Too Young To Fall In Love” Orange 7” Vinyl
• Devil Board mit Metall- Planchette
• Metal Pentagram 7” Adapter 
• Pentagram Fell Tasche 
• Devil Kerzenhalter (ohne Kerze)
• Tarot Karten von allen Bandmitgliedern 
• 12” x 12” Pentagram Séance Board
• Zwei 12” x 12” Shout At The Devil Blood Album Cover Litho Kunstdrucke 
<b>Shout At The Demos & Rarities Tracklist:</b>
1. Shout At The Devil (Demo) 
2. Looks That Kill (Demo) 
3. Knock ‘Em Dead, Kid (Demo)
4. Too Young To Fall In Love (Demo) 
5. Hotter Than Hell (Demo for “Louder Than Hell”)
6. I Will Survive (Demo) 
7. Black Widow (Demo)

Erschienen auf www.musikreviews.de am 30.10.2023

Tracklist

  1. <b>Seite A</b> (16:12):
  2. 1. In The Beginning (1:13)
  3. 2. Shout At The Devil (3:16)
  4. 3. Looks That Kill (4:07)
  5. 4. Bastard (2:54)
  6. 5. God Bless The Children Of The Beast (1:33)
  7. 6. Helter Skelter (3:09)
  8. <b>Seite B</b> (18:35):
  9. 7. Red Hot (2:20)
  10. 8. Too Young To Fall In Love (3:34)
  11. 9. Knock ‘Em Dead, Kid (3:40)
  12. 10. Ten Seconds To Love (4:17)
  13. 11. Danger (4:44)

Besetzung

  • Bass

    Nikki Sixx

  • Gesang

    Vince Neil, Tommy Lee, Mick Mars, Nikki Sixx

  • Gitarre

    Mick Mars

  • Schlagzeug

    Tommy Lee

Sonstiges

  • Label

    BMG

  • Spieldauer

    34:47

  • Erscheinungsdatum

    27.10.2023

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