Dass Rap nicht gleich Rap ist, macht SPILIF mit einer Mischung aus Einflüssen von Jazz, Indie-Sounds und Boom Bap klar. Dementsprechend wirkt „Irgendetwas das du liebst“ auch nur bedingt stereotypisch.
Klar, der stimmliche Einsatz bewegt sich überwiegend im Sprechgesang, aber die instrumentale Komponente der Songs transportiert eher Lockerheit und Entspannung.
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Gleiches gilt für die Texte, die wenig mit Genre-üblichem Protz zu tun haben.
SPILIF feiert in „Tetris“ die Entspannung als Lebensphilosophie und bettet auch einen Trennungssong wie „Löwenzahn“ in eine positive Attitüde, die eher Akzeptanz anstatt Verdruss transportiert.
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Im Titeltrack geht es um mentale Gesundheit und die Hoffnung auf einen positiven Abschluss.
Diese Themen werden allgemein in eine entspannte Instrumentierung eingebettet, welche dem Album mitunter eher einen introspektiven Vibe zwischen Selbstakzeptanz und Mutmach-Stimmung verleiht.
Dadurch und durch den warmen Sound wirkt dieses Album vielfach eher wie ein verkapptes Jazz-Album, zu dem aber eben gerappt wird.
Interessant.
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FAZIT: SPILIF grenzt sich auf „Irgendwas das du liebst“ sowohl durch die textliche Haltung ihrer Songs, als auch durch die vielfältigen musikalischen Einflüsse bewusst vom gängigen Rap- und Hip Hop-Klischee ab. Klar liegt das Hauptaugenmerk ihrer Musik immer noch auf den textlichen Botschaften. Dadurch, dass die Stücke aber eine breite Klangwelt abdecken, könnten hier auch Hörer auf den Geschmack kommen, die ansonsten mit dem Rap-Genre eher auf Kriegsfuß stehen.
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Erschienen auf www.musikreviews.de am 03.02.2024
Andreas Botzenhardt, Johannes Stöckholzer
Bettina Filips
Andreas Thomas Steiner
Sebastian Schweiger
Christoph Pfister
Bettina Filips, Christoph Pfister, Andreas Botzenhardt, Johannes Stockhölzer, Andreas Thomas Steiner, Sebastian Schweiger (Chor)
unserallereins
30:19
06.10.2023