Supreme Chaos Records liefern nicht erst seit gestern Qualität in Sachen Produktaufmachung ab und so verwundert es nicht, dass diese Wiederveröffentlichung der 1992er-ASPHYX-EP „Crush the Cenotaph“ ein Ohren- und Augenschmaus (das beiliegende Poster des Originalcovergemäldes macht einiges her) geworden ist.
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Musikalisch bleibt dieses Re-Release zwar etwaiges (musikalisches) Bonusmaterial schuldig, das schmälert die gebotene Qualität der Scheibe jedoch keineswegs. Der neu gemasterte Klang verleiht allen Stücken eine dichte und direkte Wucht, wodurch die Death-Metal-Lawinenriffs von z.B. dem Titeltrack herrlich schwer und doch eindringlich aus den Boxen fließen.
Aber nicht nur in puncto Sound kann die EP überzeugen, auch das neu gescannte Artwork ist ein Augenschmaus und alles andere als bloße Leichenfledderei des Originals.
Dass Stücke wie „The Krusher“ sowieso Death-Metal-Kult sind, sollte dem geneigten Szenegänger klar sein.
Insofern liegt das Kaufargument für diese Neuauflage von ASPHYX‘ Kult-EP sowohl auf Seiten der Musik als auch auf Seiten der Aufmachung, wobei sich Supreme Chaos Records nicht lumpen lassen und vier verschiedene Farbvarianten der LP im Gepäck haben.
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FAZIT: ASPHYX gehören eh in jede gut sortierte Death-Metal-Sammlung und wem „Crush the Cenotaph“ bisher durch die Finger gerutscht ist, der findet mit dieser schicken Neuveröffentlichung „Crush the Cenotaph (Re-Release)“ mehrere Argumente, diese Lücke zu schließen. Alles-Sammlern sei darüber hinaus u.a. die vinyle Splatter-Version ans Herz gelegt, bei der das Auge zusätzlich bedient wird.
Erschienen auf www.musikreviews.de am 10.02.2026
Martin van Drunen
Martin van Drunen
Eric Daniels
Bob Bagchus
Supreme Chaos Records
21:27
05.12.2025