CELESTIELLEs, bzw. Chefdenkerin Michelle Fallmanns Anliegen besteht in der Aufklärung der alltäglichen Kämpfe von Frauen im Alltag der Gesellschaft. Als musikalisches Vehikel für das EP-Debüt „Requiem“ wählt die Dame eine Melange aus Black- und Doom-Metal, wobei über allem der klare Gesang der Frontfrau liegt.
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Auch dank der Stimmlage von Frau Fallmann schleicht sich eine gewisse Gothic-Note, bzw. tragische Schwermut in Stücke wie „The Huntress“ oder das von elegisch-melodischen Gitarren durchzogene „Beyond the Cursed“.
Der Titeltrack flirtet derweil mit Black Metal-Kälte und offeriert sogar Blastbeats, lässt aber dennoch viel Raum für elegisch-flirrende Riffs und Melodien, die gleichsam kalt und harmonisch zwischen Schönheit und Gefahr pendeln.
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Mit ihrem klaren, ätherischen Gesang transportiert Michelle Fallmann, passend zur Atmosphäre, Schönheit und Ehrfurcht zugleich. Denn ihr Timbre ergänzt sich hervorragend mit den kühl-melodischen Gitarren und findet im Abschluss „Rotting Flesh“ zu einem stimmigen Ende.
Die Musik pendelt stets zwischen Aufbruch und introvertierter Zurückhaltung, ehe sich die finalen Glockenschläge im Rauschen des Windes verlieren und damit Schönheit und Tragik in Einklang bringen.
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FAZIT: CELESTIELLEs „Requiem“ versprüht eine düstere Atmosphäre zwischen Weltverdruss und emotionalem Stolz, wobei sich die beiden Genre-Pole Black- und Doom-Metal stimmig ergänzen. Meditativ und einnehmend fehlt es hier und da aber noch an zwingenden Hooks bzw. Momenten, die, außerhalb mancher Riff-Meditation, für 'Aha-Effekte' sorgen. Trotzdem ist für den Anfang die Melange der genannten Klänge durchaus gelungen.
Punkte: 10/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 10.01.2026
Michelle Fallmann
Michelle Fallmann
Michelle Fallmann, Marius Seidel, Marko Hauck
David Traut
Moritz Malott (Violine), Marius Seidel (Flöte)
Eigenproduktion
24:20
12.12.2025