Australiens CIRCLE OF BLOOD liefern auf ihrem Debütalbum „In Praise Of Darkness“ Death-Metal-Blasphemie in Reinform und verbinden dabei eine satanisch-morbide Atmosphäre mit unheilvollen Melodien und einer gewissen Wucht, die an den 90er-Jahre-Death-Metal erinnert.
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Dabei lassen sich sowohl Einflüsse aus dem Schweden Death (die verschleppte Melodik in vielen Stücken) als auch manche Referenz an Extremisten a la DEICIDE erkennen (u.a. in Geschwindigkeitsorgien wie „Defiler“).
Dass die Band selten in einer Tour hindurch wütet, sondern u.a. auch mal ein chaotisches Gitarrensolo einstreut um die Stücke aufzulockern (z.B. in „Devouring The Sleeping Entombed“) hält die Spannung aufrecht und sorgt für Abwechslung.
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Derweil liegt der Spielwitz dieser Truppe des Öfteren im Detail. Seien es nun interessante Breaks und unheilvolle Melodien im Opener „Casca“ oder aber brutale Blast-Attacken wie „Immolation“, hinter dem Ersteindruck blasphemischer Haudrauf-Musik, lassen die Musiker immer öfter einen gewissen Spielwitz erkennen, der sich zuweilen aus der Eintönigkeitsfalle hinausrettet.
Der druckvolle Sound tut sein Übriges und macht „In Praise Of Darkness“ zu einem rundum gelungenen Death Metal-Blasphemie-Werk. Da passt auch das arg plakativ gestaltete Cover-Artwork gut ins Bild.
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FAZIT: CIRCLE OF BLOOD liefern mit ihrem Debütalbum „In Praise Of Darkness“ Death-Metal-Blasphemie ohne schöngeistigen Kitsch-Kleister ab. Dabei gibt’s durchweg auf die Zwölf, wobei die Herren durchaus ein Händchen für schnittige Songs haben. Neu ist das sicher nicht, Spaß macht es trotzdem.
Punkte: 11/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 31.05.2026
Chris Green
Dave McCarthy, Chris Green
Dave McCarthy, Reece Hickey
Peter Thirion
Grindhead Records
42:35
26.03.2026