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Frostshock: Hibernation’s End

Stil: Melodic-Death- und Thrash-Metal

Cover: Frostshock: Hibernation’s End

FROSTSHOCK fackeln auf „Hibernation’s End“ ein Feuerwerk melodischen Death Metals ab und streifen dabei sämtliche Länder-Trademarks einschlägiger Gegenden wie Finnland (CHILDREN OF BODOM), Schweden (DARK TRANQUILLITY) oder auch den USA (THE BLACK DAHLIA MURDER).
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Dabei würzen die vier Herren stets mit einem kräftigen Schuss Thrash Metal nach, was Stücke wie „The Swarm“ zu aggressiven Kleinoden zwischen Knüppelei und Melodie macht.
Gleichzeitig sind die Musiker kaum um technisches Können verlegen und metzeln sich in einem Stück wie „Ascenders Bane“ durch fingerfertigen Death Metal mit dystopischer Atmosphäre, wobei vor allem die Saitenfraktion durch Technik überzeugt, ohne offensive Instrumental-Onanie zu betreiben.
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Dass sie aber auch ein Händchen für Atmosphäre haben, untermauern FROSTSHOCK u.a. mit dem finster-stürmischen „Shaping The Weak“. Während der Gesang hysterisch finsteres Kreischbrüllen bietet, brettert die Musik melodiebetont, aber aggressiv und entfesselt drauflos, womit sich in puncto Atmosphäre eine Band wie UNANIMATED im Dunstkreis möglicher Paten manifestiert.
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Mit dem zentral platzierten Titeltrack gelingt der Truppe außerdem der Clou sämtliche ihrer Stärken zu bündeln. Vom atmosphärischen Intro weg, über die Black Metal-Raserei zu Beginn der Strophen, bis hin zu den melancholischen Gitarrenmelodien finden sämtliche Schattierungen des Melodic Death Metal hier ihren Raum, ohne dass FROSTSHOCK in irgendeiner Art und Weise platt oder identitätsarm klingen würden.
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FAZIT: FROSTSHOCKs „Hibernation’s End“ bietet melodischen Death Metal in Hochform. Von manchem Thrash- oder Black-Metal-Zitat getragen packen sämtliche Songs durch ihre Unvorhersehbarkeit in puncto Atmosphäre und werden spielerisch auf Spitzenniveau dargeboten. Hier bahnt sich (hoffentlich) Großes an.

Punkte: 13/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 18.01.2026

Tracklist

  1. Web Of Lies
  2. Emerged
  3. The Swarm
  4. Hibernation’s End
  5. Ascenders Bane
  6. Omniscience
  7. Shaping The Weak
  8. Whatever Lies Beyond The Black Sky (Extended, Remastered)

Besetzung

  • Bass

    Steffen 'Woody' Holt

  • Gesang

    Flemming Wehren

  • Gitarre

    Mathias Michalczak, Flemming Wehren

  • Schlagzeug

    Fabian Schieffers

Sonstiges

  • Label

    Eigenproduktion

  • Spieldauer

    45:54

  • Erscheinungsdatum

    21.11.2025

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