GHOSTBASTARDZ geben zu, dass sie nie für Größeres bestimmt waren, aber „Für Punkrock reicht’s“. Immerhin. Nicht auszudenken, was wäre, wenn die gebotene Musik auch noch unhörbar wäre. Zum Glück für die Band und den Hörer fällt das Album dieser Herren aus Wetzlar aber launig und bisweilen auch mitreißend aus.
Dabei treffen Rock'n'Roll-affine Riffs auf Mitgröl-Refrains und einen dezent rauen Sound.
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Die Melodien gehen schnell ins Ohr und die simple Sprache der Texte begünstigt die Identifikation mit den Inhalten, seitens des Hörers. Punkrock vom einfachen Mann für den einfachen Mann sozusagen.
Mit Appellen gegen Fremdbestimmung („Alles brennt“), oder auch einer positiven Zukunftsvision voller Möglichkeiten („Einmal um die Erde“) setzen die Musiker dabei aber nicht nur auf anklagende Schwarzmalerei, sondern liefern, passend zu den spritzigen Kompositionen, auch ein Stück weit Positivität und Hoffnung mit.
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„Carpe Diem“ könnte daher auch als albumübergreifendes Motto verstanden werden. Dass am Ende des Tages aber nur die Familie zählt, besingen GHOSTBASTARDZ in „Dieses Lied“. Der temporeiche Song bringt eine Menge Positivität mit und fasst auch die bodenständige Attitüde der Band gekonnt zusammen.
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FAZIT: Die GHOSTBASTARDZ stapeln zwar tief, aber „Für Punkrock reicht’s“ ist hier ein stimmiges Statement einer Band, die ihr Herz in jeder Note und jeder Zeile an den Hörer bringt und damit durchweg launische Genre-Kost abliefert. Ohne Schnörkel, ohne Extras, aber mit viel Leidenschaft.
Punkte: 11/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 15.03.2026
Smith & Miller Records
32:07
04.03.2026