Mit pseudo-lateinischer Weisheit kündigen GORE FORCE V das Jahr des Schweins an. Dabei verheißt „Annus Porcus Oinkus“ jedoch weniger schweinische Inhalte, als krude-humorvollen Brutal Death Metal.
Die Belgier setzen jedoch nicht zwingend auf musikalische Komplex-Mathematik, wenngleich die Herren ihre Instrumente fraglos beherrschen. Denn auch brutale Metzelmusik bedarf einer gewissen Fingerfertigkeit.
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Zwischendurch prügeln Stücke wie „Circle Jerking for Dummies“ erstaunlich simpel auf die Zwölf, ohne dass das Tempo merklich abreißt.
Ein Pluspunkt des Albums ist außerdem, dass der Sound nicht allzu steril scheppert, aber eben auch nicht total versumpft.
Das hat zur Folge, dass die Brutalo-Orgien der Band einigermaßen differenziert auf die Glocke hauen, wobei es wenig verwundert, dass in Sachen Ästhetik überwiegend stumpf Trumpf ist.
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FAZIT: GORE FORCE V bewegen sich mit „Annus Porcus Oinkus“ nicht nur in thematisch kruden Gefilden, sondern können darüber hinaus auch mit ordentlich gemachtem Brutal Death Metal gefallen. Die ein- oder andere Grindcore-Referenz liegt dabei in der Natur der Sache, ohne dass das Gehörte offensichtlich weltbewegend wäre.
Punkte: 8/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 20.05.2026
Dominique Michiels
Senne, Jesse Buytaert , Johan "Jolle" Antonissen, Tim De Meyer
Wesley Heyndrickx, Buysse Jeroen
Jan de Maeyer
Rotten to the Core Records
21:45
11.04.2026