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Reviews

Hegony: Deviations

Stil: Death Metal

Cover: Hegony: Deviations

Eine knappe Viertelstunde Gore-Death-Metal servieren die Breslauer von HEGONY mit ihrer aktuellen EP „Deviations“. Dabei lassen Titel wie „Brutal“ keinen Zweifel an der stilistischen Ausrichtung der Band, die in bestem Analogsound draufloshämmert.
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Dass dabei das fleischige Rad nicht neu erfunden wird, ist kein Beinbruch, denn auch wenn die Musiker feststellen, dass manche Dinge lieber unter der Erde bleiben sollten, liefert ein Stück wie „Some things should stay buried“ genug Metzel-Riffs, um sich die Rübe vom Kopf zu schrauben.
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Dennoch setzen die Musiker nicht nur auf die ‘Stumpf-ist-Trumpf‘-Karte.
„The hunt“ etwa kokettiert mit dezenten Grusel-Keyboards, ehe sich brachiale Blasts ihren Weg freiprügeln. Die fleischige Gore-Skulptur, die das Cover von „Deviations“ ziert, passt somit gut in den Horror-Gore-Kontext, den die Musik ausstrahlt.
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Ein Titel wie „Visions of torture“ nimmt dementsprechend kein Blatt vor den Mund und dass die Musiker mit Tempo das Instrumenten-Hackebeil schwingen, passt ähnlich gut ins Bild wie die vorsichtigen Grusel-Vibes, welche durch die Hinzunahme von Keyboards und dezenten Streichern erzeugt werden.
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FAZIT: HEGONY erfinden das Death-Metal-Rad beileibe nicht neu, aber „Deviations“ ist ein gelungener Appetithappen zwischen typisch polnischer Wucht und Gore-Fantasien, wie sie manch amerikanische Eidgenossen rauf- und runter-röcheln.

Punkte: 12/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 01.06.2026

Tracklist

  1. Brutal
  2. Some things should stay buried
  3. The hunt
  4. Visions of torture

Besetzung

  • Bass

    Kheram

  • Gesang

    Adam

  • Gitarre

    Herr

  • Schlagzeug

    Lynx

Sonstiges

  • Label

    Eigenproduktion

  • Spieldauer

    13:58

  • Erscheinungsdatum

    31.12.2025

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