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Imminent Sonic Destruction: Floodgate

Stil: Progressive Rock und Metal

Cover: Imminent Sonic Destruction: Floodgate

IMMINENT SONIC DESTRUCTION öffnen gleich von der ersten Sekunde an die Fluttore und lassen ihrem metallischen Progressive Rock freien Lauf. Sogar ein paar Growl-Attacken schießen die Jungs ab, aber auch den klassischen Hardrock mögen sie oder orgeln (manchmal leider nur hintergründig) im besten DEEP PURPLE-Sinne drauflos.
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Diese insgesamt weit ausholende Musik-Mixtur ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Gerade weil der klassische Hardrock-Freund nicht immer auf knallharten Metal samt etwas Geschrei steht. Den muss er eben ertragen, denn mit „Floodgate“ lassen es die Amis gehörig krachen und sausen mit ihrer musikalischen Flut mitten hinein in das musikalische Auffangbecken solcher Bands wie THRESHOLD oder TESSERACT und frühe PAIN OF SALVATION oder RIVERSIDE, die bei diesem Thema ja bestens zur Ausrichtung von „Floodgate“ passen.
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Immer wieder beeindruckend sind hierbei neben den weitläufigen Gitarren-Passagen besonders die recht anspruchsvoll eingestreuten Keyboard-Momente, die dem mitunter übertriebenen Metal-Gehämmer ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen und die Sturmflut oftmals genau zum richtigen Zeitpunkt befrieden.
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Insgesamt aber fließt das Album – irgendwo zwischen Härte („No One“) und Melancholie („Memento Mori“) – dann doch an einem vorbei. Wenn da nicht das große Finale, der zweite Teil von „Floodgate“, wäre, das einen mit seinen 14 Minuten Länge auf die Reise durch den epischen Progressive Rock (inklusive akustischer Gitarren-Momente) mit- und gefangennimmt.
Hier zeigt sich die wahre Größe hinter IMMINENT SONIC DESTRUCTION, welche sich leider in erster Linie auf das beeindruckende Album-Ende konzentriert.
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FAZIT: Zwischen knackigem Progressive Metal und epischem Prog-Rock bewegt sich „Floodgate“ der amerikanischen Prog-Metalllisten IMMINENT SONIC DESTRUCTION. Das überflutet einen mitunter wortwörtlich, besonders dann, wenn man mehr auf den Progressive Rock als auf den Metal setzt. Dafür aber wird man am Ende mit dem sehr gelungenen fast viertelstündigen Longtrack „Floodgate II“, der sich unmittelbar an den wasserrauschenden Album-Opener anschließt, belohnt.

Punkte: 11/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 22.02.2026

Tracklist

  1. Floodgate I
  2. Memento Mori
  3. No One
  4. The Game
  5. Find Center
  6. The Light At The End Of The Tunne
  7. The Weight
  8. Floodgate II

Besetzung

  • Bass

    Bryan Paxton

  • Gesang

    Scott Thompson, Pete Hopersberger, Tony Piccoli, Bryan Paxton

  • Gitarre

    Scott Thompson, Tony Piccoli

  • Keys

    Pete Hopersberger, Scott Thompson

  • Schlagzeug

    Pat DeLeon

Sonstiges

  • Label

    FC Records/Just For Kicks

  • Spieldauer

    59:32

  • Erscheinungsdatum

    18.02.2026

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