Die Grenze zwischen Post-Hardcore, Metalcore und Popmusik verschwimmt bisweilen doch arg. Was aber nicht zwingend in schlechter Musik resultieren muss, wie es LIFESPARK mit ihrem Debütalbum „Everglow“ beweisen.
Neben eingängigen Pop-Melodien, schmachtenden Gesangslinien und emotionaler Gebrechlichkeit finden sich auch versöhnliche Chöre und der ein- oder andere Breakdown-Anflug in der Musik dieser Koblenzer.
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Dabei sind die Musiker sprichwörtlich nah am Wasser gebaut („Drowning“), wissen aber auch um den Effekt von griffigen Refrains zu rockigen Gitarren („Missing Peace“).
Zwischendurch bricht die Musik immer mal in kurze Soundextreme aus, wie z.B. der Breakdown in „Carry the Weight“ oder auch die zuckersüße Elektronik im HIMITZU-Feature „Awake“ aufzeigen.
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Gleichzeitig brechen LIFESPARK zu keiner Zeit mit dem selbstauferlegten Pop-Core-Korsett, welches die Band aber zweifellos mit Engagement und musikalischem Talent zu tragen weiß.
<br><center><iframe style="border: 0; width: 350px; height: 350px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2259816887/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/minimal=true/track=369540919/transparent=true/" seamless><a href="https://unclem.bandcamp.com/album/everglow">Everglow von Lifespark.</a></iframe></center></br>
FAZIT: LIFEPSARKs „Everglow“ ist mit seinem musikalischen Querschnitt zwischen Post-Hardcore, Pop-Melodien und Alternative-Rock mitnichten ein musikalisches Novum. Aber die Koblenzer gehen authentisch und in vielen Aspekten scheuklappenfrei und enthusiastisch zu Werke, was im Falle dieses Debüts zu einer ganzen Reihe potenzieller Ohrwürmer mit emotionalem Gehalt führt.
Punkte: 11/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 11.09.2026
Golden Tides
32:52
11.09.2026