Vic Records wühlen in den Archiven der NECROPHOBIC-Vorläuferbands MORPHEUS und EXHUMED und veröffentlichen die „In the Arms of…“-EP und das Demo „Obscurity“ als CD-Version neu.
Zu hören gibt’s relativ rohen Death Metal, der die jugendliche Ambition der Musiker versprüht und bereits clevere Ansätze in Sachen Songwriting erkennen lässt. „Thoughts of Distrust“ etwa startet mit dissonant-schrägen Gitarren, ehe ungehobelt roh die Keule geschwungen wird.
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Im weiteren Verlauf gefällt der Song durch manch clever gesetzten Break und Tempovariationen die von viehischem Geballer bis hin zu Midtempo-Groove reichen. Obschon das Ganze ein Demo ist, klingt die Produktion dieser Neuveröffentlichung zwar transparent, behält sich aber einen rumpelnden Charme bei, was sich ganz hervorragend in den EXHUMED-Stücken niederschlägt.
DISMEMBER-Groove trifft auf thrashige Riffs und marginal kitschigen Keyboard-Grusel („Obscure Desolation“), während sich das Tempo überwiegend im Schnellfeuermodus abspielt.
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FAZIT: Vic Records unterziehen die Musik der NECROPHOBIC-Vorgänger-Bands MORPHEUS und EXHUMED einer Wurzelbehandlung und liefern mit der Compilation „In the Arms of…/Obscurity“ ein Stück schwedische Death-Metal-Geschichte in restauriertem Gewand ab. Wer die Rumpel-Wurzeln von Sebastian Ramstedt, Johan Bergebäck und Co. neu entdecken will, der hat hier die Gelegenheit.
Erschienen auf www.musikreviews.de am 20.02.2026
Johan Bergebäck
David Brink
Sebastian Ramstedt, Janne Rudberg
Markus Rüdén, Janne Rudberg
Vic Records
39:56
07.11.2025