Zwischen Desert Rock, Punk und einem Schuss MOTÖRHEAD-Rock'n'Roll gebären die Franzosen RED SUN ATACAMA ihr „Summerchild“. Dabei ist das Fuzz-Pedal ein gern gesehener Freund im Sound der Herren, die sich ihren eigenen Roadtrip-Soundtrack durch kantige Wüstenlandschaften kreieren.
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„Passanger“ eröffnet den Reigen mit explosiver Sturm-und-Drang-Energie, die „Conveyor“ in psychedelischer Groove Manier a la MONSTER MAGNET aufnimmt.
„Weightless“ nimmt dann das Tempo raus und setzt u.a. auf ausgedehnte Soloausflüge der Gitarre, ehe „Commotions“ mit punkiger Energie drauflos groovt.
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„Graze The Sun“ knarzt im Anschluss gar noch ein Stück mehr, wobei sich zwischen den markanten Riffwänden das ein- oder andere vertrackte Elemente zu erkennen gibt, was der Musik einige unvorhersehbare Wendungen verleiht.
Der Titeltrack drückt derweil hippiesk und ausgeflippt auf die Tube, ehe „Ragdoll“ zwischen Rock'n'Roll auf Speed, Acid-Punk und zähem Stoner-Dröhnen hin- und herschwankt und damit eine kantige, aber doch farbenfrohe Soundszenerie erschafft, die sehr gut zum Artwork des Albums passt.
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„Sundown“ markiert dann einen harten Bruch mit dem übrigen Sound des Albums, denn die entspannte Weltmusikstimmung, die maßgeblich von einer Sologitarre ausgeht, erinnert frappierend an die Musik von SANTANA, womit die abschließende Entspannungsstimmung auch einen bekannten Namenspaten erkennen lässt.
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FAZIT: RED SUN ATACAMAs „Summerchild“ liefert explosive Sommermusik zwischen Fuzz-Punk, Stoner Rock und einem markant-psychedelischen Einschlag, der das farbenfrohe Artwork passend in die Musik transferiert. Der Sommer kann kommen!
Punkte: 11/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 12.05.2026
Clément Márquez
Clément Márquez, Laurent McPake
Vincent Hospital
Robin Caillon
Mars Red Sound
40:32
13.03.2026