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Schlachtruf 1.3.1.2.: Remaster Against Humanity

Stil: Punkrock

Cover: Schlachtruf 1.3.1.2.: Remaster Against Humanity

Die Passau-Punks SCHLACHTRUF 1.3.1.2. fanden sich in ihren Ursprüngen bereits 2012 zusammen, um gegen alles und jeden zu rebellieren. In den musikalischen Kinderschuhen feststeckend, fehlte es jedoch am Wille und der eigenen Durchsetzungskraft ihr Talent zu feilen, weshalb die Truppe relativ zügig wieder in der Versenkung verschwand.
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Ende 2023 wagten die Musiker mit neuem Biss und Wille zum Punkrock einen Neuanfang. Nach der 2024er-Demo-EP „Songs Against Humanity“ folgt nun 2026 „Remaster Against Humanity“ eine auf Albumlänge gestreckte Version des ähnlich betitelten Demos.
Musikalisch gibt’s simplen Punkrock in klassischer Manier auf die Ohren. Soll heißen: Die Refrains lassen sich herrlich schnell mitgrölen und die Songs basieren auf zwei bis drei Akkordmustern.
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Die raue Stimme von Johnny Misery erinnert dabei ein wenig an Ex-THE CASUALTIES-Sänger Jorge Herrera, wobei SCHLACHTRUF 1.3.1.2. weniger Hardcore-affin die Sau rauslassen. Stattdessen lassen sich Stücke wie „Worthless“ oder die Alkoholfrei-Hymne „0.0 (Non-Alcoholic Beer)“ nach ein, zwei Durchläufen bestens mitgrölen und offenbaren das ein- oder andere Genre-Klischee (alkoholfreies Bier als verpönte Plörre).
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„Instagram Bitch“ übt dagegen wenig subtil Kritik am Social-Media-Verhalten der Menschen, bzw. dem proklamierten Egomanentum, das die Selbstinszenierung auf den entsprechenden Plattformen unweigerlich fördert. Wie als Reaktion auf die Falschheit dieser Internetblase wird in „Blackout“ erstmal wieder dem Alkohol-Exit gefrönt, wobei sich die Stücke stets in klassisch-zackiger Genre-Manier trotzig und wütend geben.
„Music Is A Burden“ setzt zum Abschluss auf drängende Aggression und kommt in knapp drei Minuten auf den Punk(t), wobei speziell die Gitarrenriffs für die passende Portion Eingängigkeit im rauen Knüppelcharme des Stücks sorgen.
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FAZIT: SCHLACHTRUF 1.3.1.2. liefern mit „Remaster Against Humanity“ eine wenig subtile Haudrauf-Punksause ab. Dabei grasen die Passauer von (üblicher) Gesellschaftskritik auch Themen wie z.B. Alkohol und dessen Folgen auf das eigene Bewusstsein ab und klingen dementsprechend simpel-grölend, während die Instrumente in Drei-bis-vier-Akkordmanier bespielt werden. Punkrock im klassischen Sinn also.

Punkte: 10/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 25.05.2026

Tracklist

  1. Scum of Humanity
  2. Evidence Chamber
  3. Shoes
  4. Copyriot
  5. Worthless
  6. Globule Overdose
  7. Drunken Identity Disorder
  8. 0.0. (Non-Alcoholic Beer)
  9. Teleboobies
  10. Instagram Bitch
  11. Blackout
  12. Music Is A Burden

Besetzung

  • Bass

    Johnny Misery

  • Gesang

    Johnny Misery

  • Gitarre

    Ullmann, Fleischmann

  • Schlagzeug

    Assi Alesch

Sonstiges

  • Label

    Pauli Punker Records

  • Spieldauer

    36:02

  • Erscheinungsdatum

    21.03.2026

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