Die Leipziger Street-Punks THE SPARTANICS haben sich jener Punkrock-Version verschrieben, wie sie zur Hochzeit des Genres in den Pubs und auf den Straßen Großbritanniens vorgelebt wurde.
Das heißt „Sad Days for the Kids“, das inzwischen dritte Vollalbum der Truppe, tönt leicht rumpelnd aus den Boxen, bietet aber schmissige Refrains und simpel-eingängige Grooves.
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Der Bass ist präsent in den Vordergrund gemischt und bestimmt die groovige Ausrichtung sämtlicher Stücke, die sich nach spätestens zwei Durchläufen bestens mitgrölen lassen.
Derweil ist Perfektion oder eine glatt gebügelte Produktion nicht das oberste Gebot der Musiker, die sich viel lieber ihrem marginal rauen 'Working Class'-Charme hingeben und sich mit Stücken wie „Death Or Glory“ oder auch „Against The Fears“ launige und schmissig komponierte Ohrwürmer aus den Fingern zaubern.
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Kurz vor Schluss besingen sie sogar einen magischen Kuchen, ehe „Right And Wrong“ als schmissiges Duett mit rauer Straßen-Attitüde das Album stil- und stimmungsvoll beendet.
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FAZIT: THE SPARTANICS rumpeln auf „Sad Days for the Kids“ bisweilen bewusst rau durch die Punkrock-Botanik, tragen dabei aber zu jeder Zeit ihr Herz auf der Zunge, bzw. in den Musikerhänden und präsentieren sich als geerdete (Straßen-)Punks.
Punkte: 10/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 19.01.2026
Smith & Miller Records
27:52
03.12.2025