Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Angantyr: Svig (Review)

Artist:

Angantyr

Angantyr: Svig
Album:

Svig

Medium: CD
Stil:

Black Metal

Label: Northern Silence Productions
Spieldauer: 48:20
Erschienen: 03.09.2010
Website: [Link]

Drei Jahre hat sich Ynleborgaz für das neue Album Zeit gelassen. Nach dem sang- und klanglosen Verfall des Ehemalslabels hat der Däne aber mit Northern Silence ein hochkarätiges neues Zuhause gefunden. „Svig“ setzt genau dort an, wo der Vorgänger „Haevn“ endete und wird somit keinen Fan enttäuschen...

Die sechs dargebotenen Songs überzeugen wieder durch Aggression und auch Epik. Die musikalische Mischung aus schnellen Passagen und vielen tragenden Passagen, die Ynleborgaz fährt, ist im ersten Augenblick sicher für dieses Feld von Musik kein Stück neu, aber immer wieder sehr ergreifend. Gerade die Keyboard untersetzen Parts, welche zum Teil mit klaren Backgroundgesang veredelt wurden, wirken sehr heroisch und ergreifend und nehmen den Hörer mit in die Welt des Protagonisten Arngrim, der im mittelalterlichen Skandinavien Rache an den Christen nimmt. Die Story war schon Basis für die Texte des letzten Albums, eignet sich aber natürlich auch hervorragend für diese Art von Black Metal.

Trotz aller musikalischen Begrenzungen im Feld des Black Metal zeichnen sich ANGANTYR durch eine vielschichtige musikalische Umsetzung aus. Allein die Gegensätze des wütenden Openers 'En Fjendes Død' zum durchweg epischen 'Skyggespil' sind immens und machen diese Diversität gut deutlich. Zudem zeigt Ynleborgaz auch auf diesem Album wieder, dass er ein gutes Händchen für eingängige Riffs und überzeugende Gitarren-Leads besitzt, die wirklich unter die Haut gehen. Dazu kommt ein recht organischer Sound, der auf seine wenig polierte Art hervorragend zum Gesamtbild dieser Platte passt.

FAZIT: ANGYNTYR liefern mit „Svig“ einmal mehr ein starkes Black Metal-Album ab, das sich kein Stück vom bereits betretenen Pfad abwendet. Die zum großen Teil wieder sehr langen Songs wirken dennoch zu keiner Zeit zu langatmig, was beim Vorgängeralbum „Haevn“ doch manchmal der Fall war - ein Defizit, welches hier aber durch die starken Leads ausgemerzt wurde. Insgesamt eine empfehlenswerte Sache, die man sich als Genrefan anschaffen sollte.

Oliver Schreyer (Info) (Review 4042x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • En Fjendes Død
  • Raukes Ran
  • Skyggespil
  • Svig
  • Ni Lange Nætter
  • Arngrims Armod

Besetzung:

  • Sonstige - Ynleborgaz - Gesang & alle Instrumente

Alle Reviews dieser Band:

  • Svig (2010) - 11/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wieviele Tage hat eine Woche?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!