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Threshold: Critical Mass (Re-Release) (Review)

Artist:

Threshold

Threshold: Critical Mass (Re-Release)
Album:

Critical Mass (Re-Release)

Medium: CD
Stil:

Progressive Metal

Label: Nuclear Blast / Universal
Spieldauer: 78:25
Erschienen: 16.11.2012
Website: [Link]

Mit der Wiederveröffentlichung des sechsten THRESHOLD-Albums erscheint eine weitere „Definitive Edition“ im Fahrwasser der neuen Hit-Scheibe. Wiederum fehlt die Multimedia-Sektion des ersten Re-Release, dafür gibt es ein mehr oder weniger exklusives Live-Stück (sehr treffend eingefangen) neben den beiden bekannten Bonustracks und guten B-Seiten „Do Unto Them“ beziehungsweise „New Beginning“.

Nach „Critical Mass“ nahm Bassist Jeary seinen Hut, hier glänzt er noch einmal im rhythmisch beeindruckenden „Falling Away“, wobei generell gerne übersehen wird, wie ausgezeichnet die Instrumentalisten harmonieren. Der Grund dafür? Natürlich das Melodiegespür von Groom und West (man achte auf die subtil virtuosen Keyboard-Einwürfe) sowie die unschlagbare Stimme von Mac. Wenn er im früh auftauchenden Epos „Choices“ während des wie immer monströsen Refrains „„If I die again“ intoniert, ist Gänsehaut garantiert. Ansonsten macht sich im Hause THRESHOLD zunehmend Düsterkeit breit, verbunden jedoch mit dem untrüglichen Verständnis der Gruppe für fantastische Arrangements, die sowohl den eingängigen Opener „Phenomenon“ als auch die längeren Stücke ausmachen.

An erster Stelle steht in diesem Zusammenhang der Titelsong mit fast einer Viertelstunde Spielzeit. Hier beweisen sich THRESHOLD als meisterliche Gratwanderer zwischen Prog Rock und Metal ohne Seitenblicke auf andere Genres, dafür aber mit dem Schmelz, der bodenständige Gitarrenmusik zeitlos macht, sowie der Intelligenz, ohne die so verschachtelte und harmonisch vielfältige Kompositionen unmöglich wären. Zu den weiteren Standouts gehören das von einem AOR-Chorus gekrönte, davon abgesehen bleierne „Fragmentation“, die mit beeindruckenden Klangfarben aufwartende Dynamikstudie „Echoes Of Life“. Die Ballade „Avalon“ lädt wenigstens zum Schmachten ein, doch weitere Abfälle verzeichnen die Briten nicht.

FAZIT: THRESHOLD beherrschen die elegante Verzahnung von dicht arrangierten Passagen und lichten, nur vom Gesang getragenen Parts wie keine andere Band. Wer erst mit „March Of Progress“ auf sie gestoßen ist, sollte diese Wiederveröffentlichung besitzen – oder die frühere, die dieser kaum nachsteht.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 2932x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Phenomenon
  • Choices
  • Falling Away
  • Fragmentation
  • Echoes Of Life
  • Round And Round
  • Avalon
  • Critical Mass
  • Do Unto Them
  • New Beginning
  • Echoes Of Life (Live in Switzerland)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Tim T.
gepostet am: 10.01.2015

User-Wertung:
14 Punkte

Stimme mmit dir voll und ganz überein. Eine absolute Götterscheibe des Prog-Metals. Bin leider erst spät darauf gekommen. Bin 2012 mit der "Dead Reckoning" auf die Gruppe gestoßen und ich muss sagen dass mich diese Melodien immer wieder mit, so dass ich gar Gänsehaut bekomme. Das erlebe ich selten. Ich bin zwar kein Fachmann des Genres, aber Threshold ist für meinen Musikgeschmack eine sichere Bank. Jedes Lied ist sehr stark, auch wenn ich den Opener "Phenomenon" als schwächer empfinde als der Rest.

Favoriten für mich: "Falling Away", "Choices", "Echoes Of Life", "Avalon" (!!!), "Critical Mass" und "Do Unto Them".
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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