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Freedom Call: Ages Of Light (Best Of) (Review)

Artist:

Freedom Call

Freedom Call: Ages Of Light (Best Of)
Album:

Ages Of Light (Best Of)

Medium: CD
Stil:

Melodic Metal

Label: Steamhammer/SPV
Spieldauer: 105:40
Erschienen: 26.04.2013
Website: [Link]

Man kann ja von FREEDOM CALL halten, was man will, aber wenn sich eine Band seit 15 Jahren erfolgreich gegen alle Anfeindungen durchsetzt und in dieser Zeit sieben Studio-Alben veröffentlicht und immer wieder mit mitreißenden Live-Shows begeistert, dann kann man nur respektvoll den Hut ziehen vor der Band.

Der Happy Metal der Band um Sänger und Entertainer Chris Bay polarisiert zwar, doch wer sich ernsthaft und vor allen Dingen unvoreingenommen mit der Band befasst, kommt nicht umhin zuzugeben, dass sich auf allen sieben Studioalben hochklassige Melodic-Metal-Songs finden. Etliche davon gibt’s auf dieser Doppel-Best-Of-CD namens „Ages Of Light“ zu hören, wobei die hymnischen Uptempo-Songs in der Mehrzahl sind – Tracks wie „We Are One“, „Tears Falling“, „Metal Invasion“ oder „Hunting High And Low“ sind nun einmal das Markenzeichen der Combo: Locker-flockiges Tempo in Autobahndimensionen, fröhliche bis zuckrige Melodien und große Chöre, die man nach maximal zwei Hördurchgängen mitsingen kann. Auf der anderen Seite stehen den Franken aber auch düstere und schwerere Nummern wie „Blackened Sun“ äußerst gut zu Gesicht. Dass sich unter dem Material - gleichermaßen auf den Studio-Alben als auch auf dieser Best-Of - der eine oder andere Stinker, Langweiler oder Fremdschämer („Mr. Evil“, „Rockstars“) befindet, sei allerdings ebenfalls nicht verschwiegen.

Als Kaufanreiz für die Die-Hard-FC-Fans, die alle Alben bereits besitzen, gibt’s auf der zweiten CD sechs Songs im alternativen Klanggewand. Einhergehend mit den Folk-, Ska-, Reggae- oder Swing-Versionen wünscht sich die Band, dass Fans und Musiker sich ihrer Songs annehmen und ebenfalls stilverfremdete Versionen aufnehmen. FREEDOM CALL im Death-Metal-, Punk- oder Jazz-Kleid – na, das kann ja noch heiter werden. Für eine Dauerrotation eignen sich die sechs Bonussongs jedenfalls nur bedingt, aber für den spaßigen Zeitvertrieb langt es allemal.

FAZIT: The happiest metal band in the world? Möglicherweise. Auf jeden Fall haben FREEDOM CALL Spaß an der Musik. Und damit haben sie zahllosen anderen Metalbands eine ganze Menge voraus.

Lothar Hausfeld (Info) (Review 2587x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • CD1:
  • We Are One
  • Tears Falling
  • Freedom Call
  • Farewell
  • Metal Invasion (live)
  • Warriors
  • Land Of Light
  • Hunting High And Low
  • Mr. Evil
  • Far Away
  • Blackened Sun
  • Thunder God
  • Tears Of Babylon
  • A Perfect Day (live)
  • Hero On Video
  • Power & Glory
  • Rockstars
  • Back Into The Land Of Light
  • CD 2
  • Rockin' Radio – Killerbilly Version
  • Metal Invasion - Metal Folk Version
  • Mr. Evil - Melodic Reggae Version
  • Hero on Video - Speed Ska Version
  • Age of the Phoenix - Power Swing Version
  • Freedom Call - Camp fire Strumming Version

Besetzung:

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