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Hogjaw: If It Ain't Broke ... (Review)

Artist:

Hogjaw

Hogjaw: If It Ain't Broke ...
Album:

If It Ain't Broke ...

Medium: CD
Stil:

Bluesrock

Label: Swamp Jaw Beam
Spieldauer: 49:45
Erschienen: 14.06.2013
Website: [Link]

So, Papphülle, Schweißfolie und CD-R sind entsorgt, wie es sich im aufgeklärten Europa gehört. Gun control to Major Jones, hören Sie mich?

Kollegen der eher Szene-affinen Magazine dürfen beim Hören des neuen HOGJAW-Albums in ihre Cowboy-Hüte onanieren, während dieser Rezensent garantiert alkoholfreies Wasser auf "If It Ain't Broke" abschlägt - und nebenbei bemerkt auch auf erwünschte Objektivität.

Aber gut, abgesehen vom Bieder-Boogie "One More Little One" bleibt HOGJAWs Bluesrock eigentlich auch auf ihrem vierten Album okay - rein musikalisch zumindest, denn ihre Texte sind teilweise auf so dreist subtile Weise reaktionär ("Shiny Brass"), dass man das Kotzen kriegt. Da hilft auch kein Bekenntnis zum Heavy Metal, wenn man fast im gleichen Atemzug über Wummen und Chuck Norris philosophiert - so geschehen in "'83". Gurgelt euer Chemo-Bier bitte weiterhin in euren bestimmt mit Selbstschuss-Anlagen ausgestatteten Gärten.

FAZIT: HOGJAW don't kill music; guns do. Fuck you.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 3235x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 4 von 15 Punkten [?]
4 Punkte
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Tracklist:
  • One More Little One
  • Built My Price
  • Am I Wrong
  • Shiny Brass
  • Cold Dead Fingers
  • The Wolf Part I
  • The Wolf Part II
  • Devil's Eyes
  • '83
  • Beer Guzzlin' Merican

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Käfersammler
gepostet am: 14.06.2013

Schon schlimm, wenn Musik nicht links ist...
Andreas Schiffmann
gepostet am: 14.06.2013

Schon schlimm, wenn Musiker eine beschissene "Agenda" verfolgen, ob links oder rechts. Dass das Songwriting von Hogjaw immer schlechter wird, passt dazu.
Thomas
gepostet am: 15.06.2013

Danke für das klare Statement: diese förmliche Anbetung der Gewalt in den USA geht mir auch ganz und gar ab
Die Vorgängeralben der Truppe habe ich, aber eine Werbetruppe der NRA muss und will ich auch nicht goutuieren
Käfersammler
gepostet am: 06.07.2013

Dass Musiker besser daran täten, nur über Sachen zu singen, von denen sie auch Ahnung haben und/oder über solches, das ganz einfach zur musikalisch erzeugten Stimmung passt, statt politische Propagandaphrasen gleich welcher Richtung zu dreschen, ist auch meine Meinung. Manowar tut das zum Beispiel. Und das finden dann alle doof. Nein, es sollte doch bitte etwas tiefsinniger sein, so gegen Kapital und MacDonald's. Tja und selbst wenn's dann mal wieder nur zu "Schlachtet die Reichen! Fickt ihre Kinder tot!" oder dergleichen reichen sollte, wird darüber eben milde lächelnd hinweggesehen. Wenn's ganz hart kommt, gibt's ein Pünktchen Abzug. Aber wehe, wehe, wehe eine Band wagt es, eine Ode auf das Recht auf Selbstverteidigung zu trällern, bzw. auf das Recht darauf, dazu auch *tatsächlich* durch effektive Mittel befähigt sein zu dürfen! Oder sonst über irgendwas rechtes! Ohje, ohje! Dann ist Politik in der Musik natürlich sofort ein absolutes No-Go, die Band eh total scheiße geworden wegen den unnatürlichen Drums und so und man ärgert sich schwarz über die schießwütigen Cowboys in den USA, während man sich wieder unpolitischerer Musik zuwendet. Zum Beispiel von den Ärzten - oder jeder zweiten anderen Band der Erde, die gegen all das wettert, was auch im Wahlprogramm der Linken und Grünen angeprangert wird. Dann ist die Welt wieder in Ordnung und der jeweilige Rezensent kann sich für seine Objektivität auf die Schulter klopfen. Glückliche Musikszene!
Uli
gepostet am: 28.07.2013

Was ist denn das für ein Review ? Wenn Dir solche "reaktionäre" Musik nicht gefällt , warum hörst Du sie dir dann an ?
Ich trinke auf jeden Fall lieber mit den Jungs von Hogjaw Whiskey und Bier , als mit den lieben "Gutmenschen" alkoholfreies Wasser . Und hey , ich habe noch nie beim Hören von Hogjaw irgendwohin onaniert !!!
Derek Hill
gepostet am: 10.09.2013

User-Wertung:
3 Punkte

Zur Versachlichung: mir als twin-guitar, ABB, Skynyrd, Hatchet etc Fan ist diese Scheibe musikalisch einfach zu flach: zu heavy f Southern Rock, klingt mir zu sehr nach Heavy Rock, Lautstärke statt guter Einfälle oder Musikalität ... Track 1 (-> D Betts & Great Southern Kopie) kommt gut, ebenso Track 2 (-> Skynyrd Kopie) und Track 8 (fast BTO, oder?) können (mir) auch gefallen.,.. dann aber lieber v d Originalen. Der Rest ist einfach nix Neues, langweilig: wer's mag, kann's ja trotzdem kaufen.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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