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Drone: Drone (Review)

Artist:

Drone

Drone: Drone
Album:

Drone

Medium: CD
Stil:

Metal

Label: Metalville
Spieldauer: 45:10
Erschienen: 25.04.2014
Website: [Link]

10 Jahre nach Gründung liegt nun das erste selbstbetitelte Album der norddeutschen DRONE vor. Woher der Name kommt, bleibt offen, die im Cover verarbeitete Biene lässt aber darauf schließen, dass der Name aus dem Tierreich kommt. Ob nun auch der Musik die Härte fehlt, wie dem möglichen Namenspatron der Stachel?

Nein, definitiv nicht. Harte und brachiale Elemente finden sich auf dem vierten Album der Herren aus Celle immer wieder. Allerdings nie zu knüppelig oder zu vertrackt, um völlig ungestüm über den Hörer hereinzubrechen, sondern immer in einem gesunden Maß, das bei der Stange hält, den Nacken beanspruchen kann aber doch nie in roher Gewalt ausartet. Das Zusammenspiel mit ruhigeren Parts und Elementen bildet hier ein sauberes und stimmiges Fundament für die CD, die auch bei Stellen mit weniger Kraft und Wucht nur äußerst selten langweilig wird. Ein gewisses (und gesundes) Maß an dieser Energie ist fast durchgängig präsent und hält damit auch die Spannung aufrecht. Dazu kommen Hooks, die auch noch am nächsten Morgen im Gehörgang herumwuseln können, ein einwandfrei ausbalanciertes Verhältnis aus den Instrumenten und ein stimmiger Aufbau der einzelnen Songs. Auch auf textlicher Ebene lassen sich kaum Schnitzer, dafür aber die ein oder andere interessante Feinheit, entdecken. Thematisch werden verschiedene Felder bedient – von sozialkritisch über Herzschmerz und reinem Spaß (und viel dazwischen) ist einiges zu finden. Das schöne dabei: die Texte wirken nie aufgesetzt und regen teilweise auch zum schmunzeln an („Hung And Over“).

Neben den harten, mal mehr und mal weniger schnellen Songs werden auf drei der 12 Liedern auch sanftere Töne angeschlagen. Glücklicherweise ohne dabei zu schnulzig oder abgenutzt zu klingen. Auch nach dem zigsten Hördurchlauf wird „Drone“ nicht langweilig und macht in nahezu allen Facetten der Platte noch Spaß. Die Produktion könnte an einigen wenigen Stellen etwas mehr Ecken und Kanten vertragen, übertreibt die Kosmetik aber auch nicht. Insgesamt hat schon lange Veröffentlichung mehr so lange so viel Spaß beim Durchhören (und darüber hinaus!) gemacht und so viele Ohrwürmer aufweisen können. Ein durchdachtes und interessantes Booklet tut dabei dann sein übriges und setzt „Drone“ auf 13 Zähler.

FAZIT: Richtig starke Sache.

Sascha D. (Info) (Review 2221x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
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Tracklist:
  • Guilt
  • The Reason
  • Hammered, Fucked And Boozed
  • Buried In Blue
  • Into Darkness
  • Hung And Over
  • Rock'n'Rollercoaster
  • How We Suffer
  • Beatbox Within
  • Carry Me Home
  • Life Of Riley (Bonus)
  • Out In The Rain (Bonus)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Drone (2014) - 13/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Mirko
gepostet am: 09.05.2014

Schade um die gute Musik, aber der Klargesang macht mir das Album kaputt. Wechselgesang ist in den seltensten Umsetzungen eine gute Idee.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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