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Bullet For My Valentine: Gravity (Review)

Artist:

Bullet For My Valentine

Bullet For My Valentine: Gravity
Album:

Gravity

Medium: CD/Download
Stil:

Alternative Metal

Label: Spinefarm / Universal
Spieldauer: 53:23
Erschienen: 29.06.2018
Website: [Link]

Dass "Gravity" BULLET FOR MY VALENTINEs erste Scheibe mit dem ehemaligen Pitchshifter-Trommler Jason Bowld und dem ebenfalls neuen Bassisten Jamie Mathias ist insofern wichtig, als letzterer prompt zum Hauptsongwriter avancierte, und in der Tat scheinen die Waliser, wenn sie auch nicht wie völlig ausgewechselt klingen, endgültig im Mainstream Rock angekommen zu sein.

Der Dicke-Hose-Groover 'Over It' (erste Single) mit seinen ruhigen Strophen und umso gewaltigeren Refrains ist noch annehmbar, doch mit fortlaufender Spielzeit wirkt das sechste Album der Gruppe zusehends kalkuliert - simpel, manchmal schlicht zu linear und leicht durchschaubar (die Laut-Leiselei von 'Under Again' und 'Coma').Frontmann Matt Tuck suhlt sich in juveniler Befindlichkeits-Lyrik, die formgerecht auf die Zielgruppe der Band zugeschnitten zu sein scheint, insbesondere in der Stakkato-Kraftmeierei 'Don't Need You' und dem akustischen Finale 'Breathe Underwater', das quasi auch als einziger Track eine Dynamikvariation zulässt; ansonsten macht "Gravity" ununterbrochen Druck, dessen Wirkung rasch verpufft, auch und gerade wegen einer Produktion ohne jegliche Ecken und Kanten.

Poppiger Breitwand-Metal wie im Titelsong steht der Gruppe mittlerweile tatsächlich am besten, und das gilt auch für das verhalten startende 'Leap of Faith'. Die Ballade 'The Very Last Time' und der unsägliche "Oh-oh"-Mallcore 'Not Dead Yet' sind hingegen geradezu peinlich. Auch das tumbe Geschrei in 'Piece of Me' hätte sich Tuck sparen können, weil er seine Glaubwürdigkeit in hartgesottenen Kreisen ohnehin verspielt hat - spätestens mit diesem faulen Ei. Drei Jahre nach dem bereits nicht berauschenden "Venom" ist "Gravity" das schwächste BULLET-FOR-MY-VALENTINE-Album bisher!

FAZIT: BULLET FOR MY VALENTINE sehen endgültig von akrobatischem Thrash Metal ab, an dem sie sich in jüngeren Jahren immer selten erfolgreich versucht haben, also ist die Kurskorrektur vielleicht ganz gut, doch "Gravity" markiert den vorläufigen Tiefpunkt der Karriere der Band, falls man sie bislang als echten Metal-Act wahrgenommen hat. Mit seichten Songs, die wie aus dem Pop-Setzkasten zusammengebaut wirken, beeindrucken Tuck und Co. allenthalben ein paar Teenies, aber Hartwurst ohne Verfallsdatum ist das hier nicht.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1280x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 7 von 15 Punkten [?]
7 Punkte
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Tracklist:
  • Leap of Faith
  • Over It
  • Letting You Go
  • Not Dead Yet
  • The Very Last Time
  • Piece of Me
  • Under Again
  • Gravity
  • Coma
  • Don't Need You
  • Breathe Underwater

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Benny
gepostet am: 13.07.2018

User-Wertung:
1 Punkte

Warum? Warum nur? Ich verstehe es nicht! Warum lässt man jemanden ein Review schreiben, der die zu reviewen de Band augenscheinlich schon immer gehasst hat? Leute hört nicht auf das was hier steht. Das neue Bullet Album ist nämlich grundlegend anders als alles andere was sie je zuvor gemacht haben. Macht euch selbst ein Bild
Benny
gepostet am: 13.07.2018

User-Wertung:
1 Punkte

Warum? Warum nur? Ich verstehe es nicht! Warum lässt man jemanden ein Review schreiben, der die zu reviewen de Band augenscheinlich schon immer gehasst hat? Leute hört nicht auf das was hier steht. Das neue Bullet Album ist nämlich grundlegend anders als alles andere was sie je zuvor gemacht haben. Macht euch selbst ein Bild
Sebastian
gepostet am: 20.07.2018

User-Wertung:
12 Punkte

Kann Benny nur zustimmen, noch dazu frage ich mich woher er die Info nimmt, dass Jason (neuer Drummer) zum Hauptsongwriter wurde...
Viele Songs waren schon geschrieben, als er dazu kam, und Matt Tuck hat mehrmals betont, dass die das erste Album sei in dem er tatsächlich seine persönlichen Erlebnisse abarbeitet.
Zum Album: Es ist nicht The Poison, aber das versucht es auch nicht zu sein. Für mich ist es das beste Album der Band nach The Poison, qualitativ auf einer Stufe mit Scream, aim, fire. Es ist aber auch sehr 2018er metal, damit muss man eben leben können. Wer das kann, bekommt ein ziemlich gutes Album.
Kai
gepostet am: 07.08.2018

Wow, so viel Argumentationsunfähigkeit und unzusammenhängendes Beleidigungsgewürfel habe ich zuletzt in den Minecraftkommentaren 12 Jähriger Youtuber gesehen.

Das so jemand eine Rezension schreiben darf, ist allerhöchstens für die Seite in höchstem Maße peinlich.

Wenn du die Band schon immer gehasst hast, weil du dich für ach so "trve" hältst, warum hörst du dir dann die Band überhaupt an.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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