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Action & Tension & Space: Explosive Meditations (Review)

Artist:

Action & Tension & Space

Action & Tension & Space: Explosive Meditations
Album:

Explosive Meditations

Medium: LP/Download
Stil:

Psychedelic-, Kraut-, Space-Rock

Label: Kapitän Platte/Cargo
Spieldauer: 40:01
Erschienen: 04.10.2019
Website: [Link]

Während zwischen dem Debüt und „Skåredalen Funhouse“ satte sechs Jahre vergingen, veröffentlicht die norwegische Band (oder doch eher das Projekt?) ACTION & TENSION & SPACE ihr Drittwerk ziemlich genau im Jahresabstand. Der eigenwillige Veröffentlichungsrhythmus liegt vor allem daran, dass die beteiligten Musiker noch an anderer Stelle aktiv sind, unter anderem bei den geschätzten THE LOW FREQUENCY IN STEREO.

Wie schon beim Vorgänger machen ACTION & TENSION & SPACE ihrem Namen erneut alles Ehre. Wobei sich diesmal Zeit und Raum in den Vordergrund des psychedelischen Flanierens drängen. Reflektierte das vorige Album die Musik der DOORS, rücken diesmal die frühen PINK FLOYD unters Brennglas. Lässiges Herumexperimentieren und das Spiel mit dem Auflösen von Konturen wechselt sich ab mit erdigeren, rhythmischen Passagen, die erst flirrend, dann mit polternder Vehemenz das Ruder übernehmen. Bevor der Zerfall, beziehungsweise die Rückbesinnung auf die Macht von Einzelklängen vor rauschendem Hintergrund, wieder einsetzt. Für solch einen Trip kann man sich getrost zwanzig Minuten Zeit lassen („Destroyer Of All Worlds”).

Obwohl (leichte) Schräglagen nicht gescheut werden, bleibt die Musik ein Ohrenschmeichler. Hier ist nichts auf Krawall gebürstet, stattdessen wird die Chillout-Zone im Schein von Lavalampen beschallt oder auf der Raumstation eine verzückte, selbstversunkene Tanzeinlage zu mitternächtlicher Stunde hingelegt.

FAZIT: Der Albumtitel trifft es ziemlich gut: ACTION & TENSION & SPACE spielen instrumentale, psychedelische Meditationsmusik, die mitunter explodiert. Ohne je zum Stimmungskiller zu werden. Das norwegische Quartett bewegt sich mit schlafwandlerischer Sicherheit zwischen Psychedelic-, Kraut- und Space-Rock und schließt auch kleine Weltmusik-Einlagen und einen Hauch von Jazz nicht aus. Timothy Leary bekommt wieder Recht, für die „Explosive Meditations“ gilt: „Turn on, tune in, drop out“.

Jochen König (Info) (Review 311x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Peruvian Dream
  • Mörke Skyer Over Sildabyen
  • Destroyer Of All Worlds

Besetzung:

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