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Astral Doors: Worship Or Die (Review)

Artist:

Astral Doors

Astral Doors: Worship Or Die
Album:

Worship Or Die

Medium: CD/Download
Stil:

Hardrock / Metal

Label: Metalville / Rough Trade
Spieldauer: 53:22
Erschienen: 26.04.2019
Website: [Link]

Hat jemand erwartet, dass ASTRAL DOORS mit ihrem neuen Album nicht bei ihren Leisten bleiben würden? Nein, und wer die Band von jeher als bestmögliches Abziehbild von Rainbows Dio-Ära bzw. dem frühen Soloschaffen der verstorbenen Gesangslegende schätzt, kann sich „Worship Or Die“ ungetestet zulegen.

Das Sextett fährt schon seit seinem Debüt „Of The Son And The Father“ (2002) gut damit, die darauf etablierte Rezeptur allenthalben geringfügig zu variieren, und sein neustes Werk ist wieder ein gutes Stück melodischer ausgefallen als der Vorgänger, davon abgesehen aber handelt es sich um Schema F im besten Sinn; bei der Produktion ließ sich die Gruppe folglich nicht auf Experimente ein. „Wir sind vorgegangen wie gehabt. Jeder von uns hat ein eigenes Studio bei sich zu Hause, was besonders praktisch ist, weil wir unsere Parts in Ruhe ausfeilen können, ehe wir alles zusammenfügen. Als sämtliche Stücke fertig waren, schickten wir sie dem Toningenieur Erik Mårtensson, der Mix und Mastering vornahm.“ Die Wahl des Plattentitels lag insofern nahe, als der Frontmann den Text zum gleichnamigen Stück schrieb und anhand der Musik gleich wusste, dass das gesamte Album so heißen musste. „Mir fiel auch gleich ein Motiv fürs Cover ein, als ich mich auf die Worte „Worship Or Die“ festgelegt hatte. Daraufhin wandte ich mich an unseren Freund Felipe Machado, der meine Idee fabelhaft umgesetzt hat.“

Das neunte Werk des Sextett ist wieder etwas zackiger ausgefallen als sein Vorgänger, sodass die Orgel ein wenig in den Hintergrund rückt und allenthalben flächige Keyboard-Teppiche ausgerollt werden. Sänger Nils eifert seinem toten Meister indes so emsig nach wie immer, wobei die Melodien bisweilen einen Tick zu leicht vorhersehbar sind. Dennoch macht er nach wie vor den feinen Unterschied zwischen einschmeichelndem und anbiederndem Melodic Metal aus. Das in bester „Heaven And Hell“-Manier schreitende Titelstück und der mit knapp unter sieben Minuten längste Track ‚Marathon‘ stehen in ihrer düsteren Anmutung dem beschwingten ‚Ride The Clouds‘ sowie ‚Concrete Heart‘ und ‚Let The Fire Burn‘ gegenüber – beides Eighties-Hymnen reinsten Wassers mit sympathisch altmodischen Synthesizer-Fanfaren. Insgesamt ist die Scheibe kein Überraschungsei, auch nicht in Hinblick auf historische Textthemen wie in ‚St. Petersburg‘, doch wie gesagt: Das verlangt auch niemand von diesem Paradebeispiel für Konstanz in Gestalt einer Metal-Band.

FAZIT: ASTRAL DOORS, da weiß man, was man hat!

Andreas Schiffmann (Info) (Review 711x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • Light at the End of the Tunnel
  • St Petersburg
  • This Must Be Paradise
  • Concrete Heart
  • Forgive Me Father
  • Marathon
  • Night of the Hunter
  • Triumph & Superiority
  • Worship or Die
  • Desperado
  • Let the Fire Burn
  • Ride the Clouds

Besetzung:

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