Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Bad Bone Beast: Water Into Wine (Review)

Artist:

Bad Bone Beast

Bad Bone Beast: Water Into Wine
Album:

Water Into Wine

Medium: CD/Download
Stil:

Rock Music

Label: Eigenveröffentlichung
Spieldauer: 21:31
Erschienen: 27.01.2019
Website: [Link]

Ob sich das Trio BAD BONE BEAST wohl noch häufiger lahme Bauer-sucht-Frau-Witze (wegen der Alliterationen) anhören darf, oder ob sein - leicht klischeehafter, doch auch irgendwie lustiger - Name bald eher für feine Rockmusik die Runde machen wird?

Ruben Claro, einigen vielleicht noch als ZODIAC-Bassist bekannt, überrascht bei seiner neuen Band auch als Leadsänger mit Soul und Power in der Stimme, vor allem jedoch mit einer gekonnten Performance. Die Jungs - neben Ruben gehören Alexander Schmitz an der Gitarre und Felix Krüppel am Schlagzeug zum Trio - haben sich nach eigenem Bekunden Zeit für die Aufnahmen gelassen, und offenbar hat das sowohl den Kompositionen als auch den Darbietungen im Studio richtig gut getan: Einerseits warten BAD BONE BEAST mit einigen hörenswerten Spielereien (auch bei der druckvollen Produktion) auf, andererseits wirken ihre Songs angenehm gradlinig. Ob nun energisch oder entspannt: Die Band macht eine gute Figur und erinnert unaufgeregt an den souveränen Groove von Kamchatka ("Living Fast"), die Lässigkeit von Lonely Kamel ("Water Into Wine") und zuweilen sogar ein bisschen an die Musikalität von Pearl Jam. Da macht Zuhören Spaß und lässt bereits vor dem inneren Auge ausmalen, wie die Band im Abendsonnenschein einschlägiger Festivals für ausgelassene Stimmung sorgen könnte. Dieses in Wein verwandelte Wasser erweist sich als ein Aperitif im wahrsten Sinne des Wortes und weckt Lust auf mehr.

FAZIT: BAD BONE BEAST haben Bock auf Rock, Feuer unter’m Hintern und kredenzen uns auf ihrer ersten EP fünf abwechslungsreiche und flott ins Ohr gehende Songs, die gute Laune verbreiten. Größter Pluspunkt: Der jungen Band ist anzuhören, dass sie ziemlich genau weiß, in welche Richtung es bei den einzelnen Liedern gehen soll. In Zukunft gilt es, auf dem ersten Langspielalbum dieses bereits beachtliche Niveau über die rund doppelte Spielzeit mindestens zu halten.

Thor Joakimsson (Info) (Review 659x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Water into Wine
  • Midnight Lover
  • Living Fast
  • Love Can Be a Sinner
  • Justify Your Crime

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Schreibe das folgende Wort rückwärts: Regal

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!