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Godslave: 10/10 (Review)

Artist:

Godslave

Godslave: 10/10
Album:

10/10

Medium: CD/Download
Stil:

Thrash Metal

Label: Eigenvertrieb
Spieldauer: 38:06
Erschienen: 07.06.2019
Website: [Link]


Mit diesem augenzwinkernd betitelten Sampler-Album feiern GODSLAVE ihr zehnjähriges Bestehen auf eine für Fans, die den Werdegang der Saarländer nicht von Anfang verfolgten, sehr sinnvolle Weise, denn "10/10" bietet mittlerweile schwer auf physischen Tonträgern auffindbare Songs im Verbund, für die man keine Raritätenpreise abdrücken muss.

Das Titelstück am Ende ist neu, ansonsten gibt's den brutalen Opener 'Our School' vom 2009er Split-Release "Thrashed Vol. 1", sowie die jeweiligen Beiträge der drei nachfolgenden EPs mit diesem Titel, die GODSLAVE gemeinsam mit Impactor, Thrashtanica, Torment Tool und Eradicator bis 2014 herausbrachten. Hört man diese Tracks im Vergleich mit jüngeren Kompositionen der Band, wird eine gewisse Weiterentwicklung offenbar, gleichwohl sie nach wie vor nicht zu den Superdupermega-Kapellen des Genres gehört.

Das überwiegend schnelle Material ermüdet nach einiger Zeit - nicht zuletzt wegen des arg beschränkten Gesangs, der sich auf Schreien, Grölen und gespreiztes Kieksen im Wechsel beläuft. Darüber hinaus wirkt die humorige Art der Gruppe seit Beginn ihrer Karriere eher nervig und verkrampft anders etwa bei denjenigen, die Fun Thrash hierzulande praktisch im Alleingang etabliert haben: Tankard.

GODSLAVE pendelten hingegen von Anfang an zwischen der europäischen und amerikanischen Lesart des Stils hin und her, wobei der Trend in den letzten Jahren eher zur US-Variante geht. Drei 2018 live mitgeschnittene Songs - ‘S.O.S.’, ‘Green Zone’ und ‘Reborn Again’ sind neueren Datums - runden das Ganze stimmig ab, wobei an der Performance des Quintetts nichts zu beanstanden ist, bloß dass ihre Riffs und Melodien von provenziellem Mief umweht bleiben.

FAZIT: Mit "10/10" richten sich GODSLAVE an Fans, die ihre Sammlung der Band komplettieren möchten. Darüber hinaus widerlegt die Kompilation nicht den anhaltenden Eindruck einer höchstens zweitklassigen Thrash-Band - Durchhaltevermögen hin, Sympathien für ihre Unbekümmertheit her.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 482x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Our School (Thrashed Vol. 1, 2009)
  • T.N.A. (Thrashed Vol. 2, 2010)
  • Metal machines 2010 (Thrashed Vol. 2, 2010)
  • Vodcarnivore (Thrashed Vol. 3, 2012)
  • God slave the Queen (Thrashed Vol. 4, 2014)
  • Final Dosage (ERADICATOR cover, Thrashed Vol. 4, 2014)
  • S.O.S. - Slave our Souls (Live, 2018)
  • Green Zone (Live, 2018)
  • Reborn Again (Live, 2018)
  • 10/10

Besetzung:

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