Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Revel In Flesh & Temple Of Void: Delivering The Dead (Review)

Artist:

Revel In Flesh & Temple Of Void

Revel In Flesh & Temple Of Void: Delivering The Dead
Album:

Delivering The Dead

Medium: Download/7"Vinyl
Stil:

Death Metal

Label: Unspeakable Axe
Spieldauer: 12:35
Erschienen: 14.06.2019
Website: [Link]

Eine amerikanisch-deutsche Freundschaft im Zeichen des Todes. Mit REVEL IN FLESH und TEMPLE OF VOID haben sich für diese schmucke Siebenzoll-Single zwei zeitgenössische Death-Metal-Acts zusammengetan, die Szene-Insider seit Jahren als verlässliche Konstanten kennen, ohne dass die eine oder andere je größere Erfolge abseits der Basis gefeiert hätte. Das darf den Musikern getrost egal sein, da sie mit ihren jeweiligen Songs beweisen, dass man ungeheuer viel aus diesem stilistischen Bereich schöpfen kann, ohne sich zu wiederholen.

Nach unheilvollem Windrauschen (so endet die Nummer auch) zeigen sich REVEL IN FLESH mit ihrem Beitrag 'The Sky Burial' von einer verhältnismäßig bedachtsamen, langsamen und dominant melodischen Seite, vielleicht um sich ihren Split-Partnern stilistisch ein wenig anzugleichen. In jedem Fall lebt das Stück anders als sonst so oft weniger von Haubers Growls als dem verzahnten Gitarrenspiel sowie einem subtil pulsierenden Bass. Angesichts der getragenen Leads kommt ein gewisses Peaceville-Three-Flair auf, das vermutlich genau so beabsichtigt war.

Versteht man diese Kollaboration vielmehr als Schlagabtausch, bleibt man bei der Frage unschlüssig, welche der beteiligten Bands den hypothetischen Sieg erlangt, denn TEMPLE OF VOIDs 'Harvest Of Flesh' lässt sich schwerlich mit der A-Seite vergleichen. Die US-Combo war seit je von den frühen Morbid Angel beeinflusst, was ihre Riffs angeht, und kombiniert auch in dieser Komposition eine Menge fieser Saiten-Bendings mit pompös stampfenden Doom-Grooves, wozu die bestens verständliche Stimme ihres Frontmanns (Dave Vincent lässt grüßen) wie die vielbeschworene Faust aufs Auge passt. Dass sich die Band mit einem schlappen Fade-out, während ihr Schlagzeuger weiterspielt, etwas unoriginell verabschiedet, ist ein kleiner Schönheitsfehler.

Natürlich sind beide Tracks nur auf dieser Platte erhältlich, die es zudem in den Farben Gelb, Rot und sogenanntem "translucent smoke" gibt. Erste bekommt man nur in den Online-Stores der Bands.

FAZIT: Death Metal, in seiner Bandbreite ausschnitt- und musikalisch jeweils beispielhaft dargeboten von zwei Bands, die Bescheid wissen.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 206x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Revel In Flesh - The Sky Burial
  • Temple Of Void - Harvest Of Flesh

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier bellt?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!