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Bleed From Within: Fracture (Review)

Artist:

Bleed From Within

Bleed From Within: Fracture
Album:

Fracture

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Deathcore / Modern Metal

Label: Century Media / Sony
Spieldauer: 42:15
Erschienen: 29.05.2020
Website: [Link]

Strophen: derb aufs Maul - Refrains: hymnisch - diese Devise gilt auf BLEED FROM WITHINs neuem Longplayer sowohl für gnadenlos peitschende Nummern wie 'Pathfinder', 'Ascend' oder 'Fall Away' als auch Midtempo-Stoff ('Utopia', 'For All To See'). Darüber hinaus machen die Schotten innerhalb ihres angestammten "Lebensraums" wenig bis nichts verkehrt, bieten aber leider auch keinerlei frische Ansätze, die "Fracture" in eine fürs Jahr 2020 zwingende Veröffentlichung konvertieren würden.

So bleibt es eine gefällige Stilübung in Sachen New-School-Metalcore, der längst nicht mehr so neu ist, dafür aber zumindest hier und dort semi-technisch ('A Depth That No One Dares') und auf BLEED FROM WITHIN selbst bezogen generalüberholt; schließlich haben die Mitglieder im Vorfeld menschlich reifen wollen und darauf gebaut, dies würde sich in ihre Musik übertragen.

Zieht man Vergleiche lediglich zum bisherigen Schaffen der Combo, ist "Fracture" wirklich ihr bis dato rundum ausgewogenstes Werk. Der abwechselnd hämmernde und stampfende Opener 'The End Of All We Know' (Vorab-Videosingle) bringt dies bereits auf den Punkt, und dass die Besetzung zum ersten Mal über zwei Alben hinweg gleich geblieben ist, trägt vermutlich ebenfalls zu dem runden Gesamteindruck bei, den das Material hinterlässt.

Das mit einem Widerhaken-Riff ausgestattete 'Night Crossing' ist nicht nur wegen eines geschmackvollen Solos von Trivium-Aushängeschild Matt Heafy das mit Abstand am besten gelungene Stück auf dem Album. Letzten Endes bleibt die Band vor allem auf gesanglicher Ebene hinter ihren eigentlichen Möglichkeiten zurück, aber musikalisch ist die Chose an den Genre-Standards maximal unterhaltsam.

FAZIT: "Modern Metal" bzw. Metalcore nach jüngerem Verständnis, kompromisslos konservativ inszeniert und dementsprechend nur geringfügig aufregend - BLEED FROM WITHIN gießen mit "Fracture" mehr Wasser auf die Mühlen, unterhalten aber in jedem Fall dank ihrer auf allen Ebenen souveränen Deklination praktisch sämtlicher Genre-Muster.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 511x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • The End Of All We Know
  • Pathfinder
  • Into Nothing
  • Fall Away
  • Fracture
  • Night Crossing
  • For All To See
  • Ascend
  • Utopia
  • A Depth That No One Dares

Besetzung:

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