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Conan & Deadsmoke: Doom Sessions Vol. 1 (Review)

Artist:

Conan & Deadsmoke

Conan & Deadsmoke: Doom Sessions Vol. 1
Album:

Doom Sessions Vol. 1

Medium: LP/Download
Stil:

Sludge Metal

Label: Heavy Psych / Cargo
Spieldauer: 39:27
Erschienen: 17.07.2020
Website: [Link]

Die renommierte Plattenfirma Heavy Psych Sounds bringt in Zukunft eine Reihe Split-EPs von Bands nicht nur aus ihrem eigenen Programm heraus, und den Anfang machen die italienischen Deadsmoke gemeinsam mit den britischen Barbaren von Conan. Weder die eine noch die andere Gruppe macht Anstalten, etwas an ihrem angestammten Stil zu ändern, doch das heißt nicht, dass "Doom Sessions Vol. 1" eine langweilige Angelegenheit wäre.

Der Stil ist wohlgemerkt jeweils unzweideutig festgelegt: Conan dröhnen ganz typisch fast 18 Minuten lang vor sich hin, ohne bemerkenswerte Variationen zuzulassen. Ihr Beitrag, der auf der A-Seite wohl als "Hauptattraktion" zu verstehen ist, macht bis zuletzt keinerlei dynamische Wandlungen durch und unterstreicht noch einmal, dass das Trio auf der Bühne spannender zu erleben ist als anhand von Studioaufnahmen. 'Beheaded' erschien im Übrigen bereits 2013 auf einer gemeinsamen Single von Conan mit Bongripper.

Deadsmoke, die sich hiermit nach ihrem soliden zweiten Album "Mountain Legacy" (2017) zurückmelden erweisen sich als ungleich spannendere Angelegenheit. 'Dethroned Concrete' macht deutlich, wie man eine Nummer nach Conans Fasson (lang, dräuend finster) spannend gestalten kann, wenn man eben nicht nur Riffs schrubbt, sondern auch ein Mindestmaß an Melodien zulässt und sich an vorab festgelegten Spannungskurven orientiert.

Trotzdem ist 'Dead Minds Army', eine der kompaktesten Kompositionen der Azzurri überhaupt, der heimliche Hit der Single. Neben zehn Testpressungen sind jeweils 150 limitierte Platten in transparentem "Orange Splatter" und 300 rote Exemplare erhältlich, außerdem natürlich normal schwarzes Vinyl und die scheinbar nicht limitierte Digipak-CD-Variante.

FAZIT: Deadsmoke stechen Conan in Sachen Sludge Doom epischer Natur auf dieser Split aus. Liebhaber des Stils schlagen rasch zu oder gucken in die Röhre, was die farbigen Vinyl-Varianten betrifft …

Andreas Schiffmann (Info) (Review 509x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Conan - Beheaded
  • Deadsmoke - Dethroned Concrete
  • Deadsmoke - Dead Minds Army

Besetzung:

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  • keine Interviews
Kommentare
Luggi
gepostet am: 17.07.2020

User-Wertung:
13 Punkte

bester Conan Song imo
So hat Doom halt zu sein: Stumpf, Monoton, Roh, einfach ins Gesicht
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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