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Morse/Portnoy/George: Cover to Cover Anthology (Vol. 1-3) (Review)

Artist:

Morse/Portnoy/George

Morse/Portnoy/George: Cover to Cover Anthology (Vol. 1-3)
Album:

Cover to Cover Anthology (Vol. 1-3)

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Progressive Rock

Label: Inside Out / Sony
Spieldauer: 178:49
Erschienen: 24.07.2020
Website: [Link]

Neal Morse, seines Zeichens bibeltreuer Solokünstler und durch seine Leistung für Spock's Beard praktisch unsterblich, der ehemalige Dream Theater-Drummer und Hansdampf in allen Gassen (Sons Of Apollo, The Aristocrats, …) Mike Portnoy sowie Bassist und Keyboarder Randy George, der langjährige Zuarbeiter der beiden, zeigen sich sowohl gemeinsam als auch im Kontext ihrer verschiedenen einzelnen Projekte stets bereit, Kompositionen anderer Künstler neu zu interpretieren (vor allem live), die sie als Songwriter und/oder Instrumentalisten geprägt haben.

Im Rahmen seiner zweiteiligen "Cover To Cover"-Veröffentlichungsreihe hat sich das Trio an Rock- und Pop-Ikonen wie Beatle Paul McCartney, den Bluesrock-Göttern Cream, den Mod-Pionieren The Who, den Flöten-Proggies Jethro Tull oder den Chart-Jazzern Steely Dan abgearbeitet. Dieses Unterfangen war weitgehend für Die Hard-Fans gedacht, anscheinend jedoch so erfolgreich, dass Inside Out nun auf breiter Ebene damit hausieren gehen.

Den feinen Schreibunterschied im Titel "Cov3r to Cov3r" - die darunter fallenden Stücke werden auch von der "Anthology" entkoppelt herausgebracht - weist darauf hin, dass es sich zu einem Drittel um komplett neues Material handelt. MORSE/PORTNOY/GEORGE haben sich schon zuvor nicht so offensichtliche Song-Kandidaten wie 'Where The Streets Have No Name' von U2 oder 'Starless' von King Crimson (es muss ja nicht immer 'In The Court Of The Crimson King' sein) zum Updaten ausgesucht; dieser Linie folgen sie auch bei der Komplettierung ihres Hattricks.

‘No Opportunity Necessary, No Experience Needed’ von Yes mit deren neuem Sänger Jon Davison dient als Opener und zugleich auch Hauptanziehungspunkt des dritten Teils. Richtiggehend überraschend sind indessen 'Baker Street' von Poprocker Gerry Rafferty, 'It Don’t Come Easy' von Beatles-Drummer Ringo Starr und Badfingers knackiges 'Baby Blue'. Dennoch bleibt Part 2 "Cover 2 Cover" die stärkste Komponente des Tripels - allein schon deshalb, weil Morse im Neil-Young-Medley eine ergreifende Elegie aus der Suchtverarbeitung 'Needle And The Damage Done' macht.

Da die Zusammenstellung die persönlichen Geschmäcker aller drei Macher abbildet, wirkt sie in der gesonderten Betrachtung der drei einzelnen Releases jeweils wie aus dem vielzitierten einen Guss.

FAZIT: Neal Morse, Mike Portnoy und Randy George mischen auf dieser Cover-Anthologie hinlänglich bekannte Standards ikonischer Prog-, Pop- und Rockbands respektive Einzelkünstler zu einem durchweg niveauvollen und trotz seines Umfangs kurzweiligen Ganzen. Das gesamte vorhandene Material wurde übrigens remastert (warum, erschließt sich mal wieder nicht wirklich) und im Sinne eines stimmigen Spannungsbogens in seiner Abfolge neu angeordnet.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 804x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
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  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Cover To Cover:
  • 1. Where The Streets Have No Name (U2)
  • 2. I’m The Man (Joe Jackson)
  • 3. What Is Life? (George Harrison)
  • 4. Badge (Cream)
  • 5. Maybe I’m Amazed (Paul McCartney)
  • 6. Day After Day (Badfinger)
  • 7. Pleasant Valley Sunday (The Monkees)
  • 8. Tuesday Afternoon (The Moody Blues)
  • 9. Can’t Find My Way Home (Blind Faith)
  • 10. I’m Free / Sparks (The Who)
  • 11. Where Do The Children Play (Cat Stevens)
  • 12. Feelin’ Stronger Everyday (Chicago)
  • 13. Rock N Roll Suicide (David Bowie)
  • Cover 2 Cover:
  • 1. (What's So Funny About) Peace, Love &
  • Understanding (Elvis Costello)
  • 2. Lido Shuffle (Boz Scaggs)
  • 3. Crazy Horses (The Osmonds)
  • 4. Driven To Tears (The Police)
  • 5. Come Sail Away (Styx)
  • 6. Rikki Don’t Lose That Number (Steely Dan)
  • 7. Lemons Never Forget (The Bee Gees)
  • 8. The Letter (Joe Cocker)
  • 9. I Saw The Light (Todd Rundgren)
  • 10. Teacher (Jethro Tull)
  • 11. Southern Man/Needle And The Damage Done/Cinnamon Girl (Neil Young)
  • 12. Starless (King Crimson)
  • Cov3r To Cov3r:
  • 1. No Opportunity Necessary, No Experience Needed (Yes)
  • 2. Hymn 43 (Jethro Tull)
  • 3. Life On Mars (David Bowie)
  • 4. Baker Street (Gerry Rafferty)
  • 5. It Don’t Come Easy (Ringo Starr)
  • 6. Baby Blue (Badfinger)
  • 7. One More Red Nightmare (King Crimson)
  • 8. Black Coffee In Bed (Squeeze)
  • 9. Tempted (Squeeze)
  • 10. Runnin’ Down A Dream (Tom Petty)
  • 11. Let Love Rule (Lenny Kravitz)

Besetzung:

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