Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Dee Snider: Leave A Scar (Review)

Artist:

Dee Snider

Dee Snider: Leave A Scar
Album:

Leave A Scar

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: Napalm / SPV
Spieldauer: 46:48
Erschienen: 30.07.2021
Website: [Link]

Dass sich von DEE SNIDERs Energie selbst die schwungvollsten Jungspunde mehrere Scheiben abschneiden können, ist nicht erst kürzlich bekannt geworden, aber das neue Album des Amerikaners schlägt dem Power-Fass wirklich den Boden aus.

Der auf ewig mit den Glam-Rock-Vorreitern Twisted Sister verbundene Frontmann beweist sich hier einmal mehr als Rampensau vor dem Herrn, die ums Verderben nicht älter zu werden scheint. 2018 stieg er noch mit "For The Love Of Metal" in diverse Charts ein, "Leave A Scar" setzt nun noch einen drauf, was Eingängigkeit und Härte zugleich angeht.

Die beiden Gitarristen solieren um die Wette und hauen sich feuerheiße Leads um die Ohren, dass es eine helle Freude ist, während Snider von jeher gewohnt geistreiche Text vom Stapel lässt - eben mit jener alterslosen Stimme, die sofort für ihn einnimmt. Tracks wie die beiden Paukenschläge ´I Gotta Rock (Again)´ und ´All Or Nothing More´ (das ist praktisch reiner US Thrash der Marke mittlere Testament) besitzen den Schneid der beiden extrem geilen Widowmaker-Platten "Blood and Bullets" (1992) und "Stand by for Pain" (1994), mit denen Dee an der Seite von unter anderem Al Pitrelli (Trans-Siberian Orchestra, Savatage) trotz überragender Qualitäten nicht auf breiter Ebene punkten konnte.

Wird er es jetzt wieder in die Hitlisten schaffen? Das ist schnurzpiepegal, wenn man die Qualität von "Leave A Scar" und den mitreißenden Charakter der im Zuge von Corona mit besonderer Dringlichkeit versehenen Songs in Betracht zieht. Das ausgesprochen rockige ´Open Season´ schießt mit seinem leicht "alternativen" Charakter in eine halbwegs kommerzielle Richtung, ehe das melancholische ´Silent Seasons´ fast etwas von Ronnie James Dio hat.

Dass abermals Hatebreeds Jamey Jasta produziert hat und im gleichsam knallharten ´Time To Choose´ tatsächlich Cannibal-Corpse-Growler George Fisher grunzt, unterstreicht lediglich, dass sich …

FAZIT: … DEE SNIDER 2021 weiterhin auf einem kreativen Höhenflug befindet und mit "Leave A Scar" ein einwandfreies Metal-Album mit zeitgemäßem wie zeitlosem Charakter vorlegt. Die zwölf Songs nutzen sich nicht ab und gehören zu den Sternstunden in der immerhin sehr umfassenden Diskografie des Künstlers.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1094x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • I Gotta Rock (Again)
  • All Or Nothing More
  • Down But Never Out
  • Before I Go
  • Open Season
  • Silent Battles
  • Crying For Your Life
  • In For The Kill
  • Time To Choose
  • S.H.E.
  • The Reckoning
  • Stand

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wieviele Monate hat das Jahr?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!