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Listless: Listless (Review)
| Artist: | Listless |
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| Album: | Listless |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Depressive Black Metal |
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| Label: | Hypnotic Dirge Records | |
| Spieldauer: | 38:59 | |
| Erschienen: | 25.04.2025 | |
| Website: | [Link] |
Eine erste Referenz, die bei dem ätherisch-melancholischen Sound von LISTLESS unweigerlich aufploppt, sind ALCEST. Denn Neige und Winterhalter servieren seit jeher einen ähnlich elegisch-meditativen Sound wie ihn Aidan Crossley auf seinem Debütalbum serviert.
Dabei wird auf „Listless“ aber nicht abgekupfert. Dazu sind die Songs zu sehr lebensmüder Black Metal, womit sich auch eine Band wie AUSTERE als Referenz anbietet.
Zugleich lässt ein Stück wie „Futility“ den Einfluss klassischer Musik mithilfe eines entrückt-melodischen Klaviers durchschimmern, ehe „Absence“ mit seiner Schleifpapier-Atmosphäre (die getragene Gitarre geht durch Mark und Bein) dunkelste Seelenabgründe offenbart und sich bis zum Ende hin immer weiter steigert, ehe sich ein klagendes Gitarrensolo Platz schafft.
„Passerine“ dagegen geht sofort in die Vollen und zieht das Tempo zunächst an. Dabei findet sich in der Musik beinahe so etwas wie Zerrissenheit oder wenigstens Konfliktpotenzial mit dem eigenen Sein. Dass sich hier tempomäßig einiges tut und auch der Gesang clever zwischen Keifen und Klarstimme changiert, verleiht der Musik zusätzliche Tiefe, die im Finale „A Final Yearning Breath“ den Weg zu einem getragenen Outro findet, das Düsternis und eine gewisse Erleichterung gleichermaßen vermittelt.
FAZIT: LISTLESS bzw. Alleinherrscher Aidan Crossley hat mit diesem selbstbetitelten Debütalbum einen schweren, thematisch ernsten bis lebensmüden Brocken depressiven Schwarzmetalls an der Hand. Dabei leidet der Kanadier mit Stil und serviert „Listless“ als eine musikalische Perle, die für Anhänger des besagten Genres ein gefundenes Fressen ist.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Devoid
- The Burning Sky
- Bloodstained Memories
- Futility
- Abscence
- Passerine
- A Final Yearning Breath
- Bass - Aidan Crossley
- Gesang - Aidan Crossley
- Gitarre - Aidan Crossley
- Schlagzeug - Aidan Crossley
- Listless (2025) - 12/15 Punkten
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