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Perfect Beasts: Perfect Beasts (Review)

Artist:

Perfect Beasts

Perfect Beasts: Perfect Beasts
Album:

Perfect Beasts

Medium: CD/Download
Stil:

Progressive- und Hard-Rock

Label: PB Musi/Just For Kicks
Spieldauer: 48:22
Erschienen: 01.05.2026
Website: [Link]

Sie werden wieder auf die Hörerschar losgelassen: die perfekten Biester und ihre prog-metallische Natur, in der sie zwischen wilder Härte und dramatischer Melodik wildern. Mit grellem Glockengeläut (Ist das eine Kuh-Glocke?) und der Feststellung, dass „Three A Crowd“ sind, feuern sie hierfür schon eine gehörige, hart rockende und schlag(zeug)starke Gitarren-Breitseite ab, um gleich danach mit der ernüchternden Feststellung „Bad Things Happen“ um die Ecke zu kommen.


PERFECT BEASTS schütteln außerdem lautstark ihren Kopf, der wirklich den wichtigsten Teil der Band ausmacht – und einen für viele Prog-Metallisten sehr bekannten Namen trägt: JOHN MITCHELL, der charismatische Sänger und Gitarrist, den der interessierte Proggie sicher durch eine seiner anderen Betätigungsfelder bestens kennt, egal ob die nun IT BITES oder ARENA und FROST* sowie KINO, ASIA und LONELY ROBOT heißen. Der Mann kennt keine Ruhe und wird so eben auch zu einem der PERFECT BEASTS, die gehörig in der härteren Prog-Szene wildern und um sich beißen.


Auf ihrem gleichnamigen Album „Perfect Beasts“ setzt das Hardrock-Quartett vorerst auf etwas kürzere und kompakte Stücke, die von Mitchells Stimme und einer breit aufgestellten, fetten Rock-Instrumentalfraktion geprägt sind, welche verstärkt auf die hardrockigeren oder gar metallischen Töne setzt. Irgendwie kennt man das alles schon. Außerdem scheint es derzeit selbst in der progressiven Musik-Szene wieder verstärkt angesagt zu sein. Leider...


...denn so wird schon die Tatsache, dass die Stimmungen durch zusätzlichen weiblichen Gesang aufregender und abwechslungsreicher werden, zu einer nicht wirklich grandiosen Nummer.
Das, was auf diesem Album passiert, kennt man nicht nur, sondern es ist oft auch der viel bemühte neu aufgebrühte 'kalte Kaffee', der zwar danach wieder halbwegs mundet, aber in seiner ursprünglichen Variante deutlich besser schmeckte.

Hochgeschwindigkeit-Riffs dominieren „Perfect Beasts“ – und da Mitchells manchmal auch nach einem RAY WILSON klingt, kommen, beispielsweise in „Undertow“, immer öfter Erinnerungen an dessen frühe Grunge-Metal-Band STILTSKIN auf. Und dass die Biester auch Balladen können, beweisen sie dann auf „Chasing Daylight“ (inklusive einem Geigen-Solo), die ein vorsichtiges GENESIS-Feeling verbreitet.


Wem diese durchschaubare Ausrichtung hinter „Perfect Beasts“ genügt, in der mal harte und mal hymnische Gitarren solieren, der Gesang durchweg überzeugt, aber die Kompositionen noch so einige Reserven zutage bringen, weil sie eben zu stark das Biest in der Musik betonen und zu wenig den progressiven Drachentöter dabei herauslassen, der gerne auch mal eine spannendere Richtung vorgeben darf, dem wird „Perfect Beasts“ in all seiner härter rockenden Bissigkeit munden, die sich im Album-Finale – dem progressivsten Stück des Albums – zum Höhepunkt erhebt. Schließlich ist der siebeneinhalb-minutige längste Song auch der Titeltrack. Und der erinnert gehörig an IT BITES – und das ist gut so!


FAZIT: Wenn uns ein böses Biest aus seinem Panzer-Auge vom Album-Cover anblinzelt, dann wird wohl in erster Linie Härte angesagt sein – noch dazu wenn sich die Band dahinter PERFECT BEASTS nennt und auch das Album mit diesem Begriff betitelt. Jedenfalls klingt das hardrockende Album nicht nur deshalb so bissig, sondern auch weil das oberste singende und die Gitarre traktierende Biest John Mitchell ist, der mit IT BITES für ähnliche prog-metal-rockende Beißreflexe sorgt, wobei die kraftvollen Rock-Momente deutlich die nur ansatzweise überzeugenden Prog-Manierismen übertönen.

Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 425x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Three's A Crowd
  • Bad Things Happen
  • Heavy Is The Head
  • Genie's Out The Boottle
  • Non-Stop To The Moon
  • Undertow
  • Chasing Daylight
  • On A Curve
  • Every Saturday (One Night Only)
  • Perfect Beast

Besetzung:

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