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Permyon: Permyon (Review)
| Artist: | Permyon |
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| Album: | Permyon |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Progressive Rock, Metal |
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| Label: | Eigenpressung/Just For Kicks | |
| Spieldauer: | 42:45 | |
| Erschienen: | 01.05.2026 | |
| Website: | [Link] |
Die spanische Sonne scheint besondere metallische Musik-Gewächse hervorzubringen, die ihren Schatten auf den progressiven Rock und Metal werfen. Zumindest ist das im Falle von PERMYON so, die mit ihrem selbstbetitelten Debüt in gewisser Weise noch auf der Suche sind.
Sollen wir mehr auf den Prog-Metal setzen?
Sollen wir mehr auf den komplexen Prog-Rock setzen?
Eigentlich beherrschen wir vom Ansatz her beides – also hauen wir das auch auf unserem „Permyon“-Debüt in einen Prog-Musik-Topf, denn technisch haben wir's drauf, die Gitarren dürfen atemberaubend die Dreiviertelstunde in Höchstgeschwindigkeit immer wieder wie Speedy Gonzales nur eine Geschwindigkeits-Staubwolke hinterlassen, die regelrecht schwindelig macht.
Nur der Prog stolpert noch zu sehr durch die Gänge...
Die Kompositionen setzen vordergründig auf Dynamik, wobei gleich der Album-Opener „Morning Sun“ das Tempo an den Saiten und den Tasten extrem hochschraubt.
Das fast zehnminütige „The Siege“ setzt dagegen etwas stärker auf den Prog, allerdings nur im Ansatz.
Manchmal entsteht so der Eindruck, dass den Spaniern die Konsequenz, aber auch das kompositorische Geschick fehlen, diese kompliziertere, weil komplexere, Richtung durchgängig durchzuziehen.
PERMYON setzen auf „Permyon“ vorrangig auf eingängige Melodien sowie Härte und den Bombast der Keyboards, die den Gitarren genügend Räume öffnen, um sich darin hochzufrickeln. Taktarten wechseln zwar, aber stimmungsmäßig passiert nicht ganz so viel wie erhofft. Man hört im Grunde, dass diesem Album eine sich zeitlich etwas dahinschleppende Demoaufnahme vorausging, auf der sich PERMYON ziemlich ausgetobt haben – so als müsste jeder Einzelne den Anderen im Proberaum beweisen, was er in puncto Tempo draufhat. Und dass er eben mit den einzelnen Instrumentalisten mithalten kann, während der Sänger sich dieser knackigen Struktur nur anpassen muss und dank seiner guten Stimme die sechs Stücke aufwertet.
Manchmal – in den schönsten Momenten – darf gerne mal in 70ties-Progansätzen geschwelgt werden, die allerdings schneller als gedacht, oft von kraftvollen, unerbittlichen Riffs, beiseitegeschoben werden, um am Ende die Frage nach dem Prog oder Metal dann doch ziemlich eindeutig mit 'Metal' zu beantworten.
FAZIT: Die spanischen Prog-Metallisten PERMYON setzen auf ihrem aus einem langjährigen Demo heraus entstandenen Debüt-Album „Permyon“ vordergründig auf riffbetonte Metal-Momente, die leider die progressive Komplexität in den Hintergrund treten lässt. Wer dem traumtheatralischen oder evergreyschen Progressive Metal aufgeschlossen gegenübersteht, der wird den Spaniern für ihr Debüt wahrscheinlich ein anerkennendes, zustimmendes Kopfnicken (vielleicht sogar ein fettes Headbanging) abgewinnen. Der Prog-Head wird wohl am Ende doch eher mit dem Kopf schütteln.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Morning Sun
- Minstrel Of Wasteland
- The Siege
- Go To Mars
- Black Ocean
- Incubo Salvation
- Bass - Lean Martin
- Gesang - Sergi Molina
- Gitarre - Tzak Taylor, Charles Salse
- Keys - Jonathan Sainzman
- Schlagzeug - Rubén Sánchez
- Sonstige - Laia Esquinas (Harmoniegesang)
- Permyon (2026) - 8/15 Punkten
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