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The Strypes: Snapshot (Review)
Artist: | The Strypes |
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Album: | Snapshot |
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Medium: | CD | |
Stil: | Rock 'n' Roll / Garage |
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Label: | Universal | |
Spieldauer: | 36:16 | |
Erschienen: | 06.12.2013 | |
Website: | [Link] |
Abgesehen von einigen allzu programmatisch gewählten Songtiteln ("Angel Eyes" oder "Mystery Man") Assoziationen an Coverversionen) spielen die Iren THE STRYPES tatsächlich manches nach auf ihrem Einstand nach und schippern juvenil energetisch im Fahrwasser von Jagger, Richards, Townshend, Moon und Konsorten während deren Flegeljahren.
Rhythm and Blues beziehungsweise schlicht Rock 'n' Roll steht also ausgebend vom treibenden Opener (mit saftiger Mundharmonika) an der Tagesordnung, aber auch Garage ("She's So Fine") beziehungsweise der Proto-Punk von MC5 ("Perfect Storm"), wenngleich THE STRYPES urbritisch klingen, aber in diesem Rahmen nicht einseitig, und sollte dieser Eindruck doch entstehen, macht das Quartett ihn durch seine Spielfreude vergessen. Dabei wirkt ihr kollektiver Rückgriff zu keiner Sekunde abgeschmackt, auch nicht während der würdevollen Coverversionen: Willie Dixons "You Can't Judge A Book By The Cover" (Bo Diddley machte es berühmt, von dem auch "I Can Tell" stammt), Hambone Willie Newberns "Rollin' And Tumblin'" sowie das rotzige "Heart Of The City" von Nick Lowe mit virtuosem Geklampfe.
Der klatschende Rockabilly "Blue Collar Jane" zählt zu den Highlights von "Snapshot", einem wahrhaftigen Schnappschuss eines noch jungen Lebens einer Band, die vermutlich nie wieder so unbekümmert klingen wird. Lauschen Sie jetzt, denn so urwüchsig kommen sie nicht mehr zusammen.
FAZIT: Retro-Stoff von der grünen Insel im Geiste der späten Sechziger - in diesem Metier gibt es vermutlich aktuell niemand Besseren als diese Newcomer. THE STRYPES begeistern mit dank zeitloser Produktion aktuell relevant klingenden Kompositionen nach "alter" Machart und lassen ihre Leib- und Magenmusik nicht unsäglich ironisch klingen. "Snapshot" ist nicht albern, sondern wäre in den Sixties geil gewesen und wird es auch morgen noch sein.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Mystery Man
- Blue Collar Jane
- What The People Don't See
- She's So Fine
- I Can Tell
- Angel Eyes
- Perfect Storm
- You Can't Judge A Book By The Cover
- What A Shame
- Hometown Girls
- Heart Of The City
- Rollin' And Tumblin'
- Bass - Pete O’Hanlon
- Gesang - Ross Farrelly, Josh McClorey
- Gitarre - Josh McClorey
- Schlagzeug - Evan Walsh
- Snapshot (2013) - 12/15 Punkten
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