Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Fat Belly: Stories In Stereo (Review)

Artist:

Fat Belly

Fat Belly: Stories In Stereo
Album:

Stories In Stereo

Medium: CD/Download
Stil:

Punkrock

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 37:40
Erschienen: 10.12.2025
Website: [Link]

FAT BELLYs „Stories In Stereo“ steckt zwar tief im Pop-Punk der frühen 2000er Jahre fest, dennoch blicken die Hannoveraner nicht nostalgieverklärt in die Vergangenheit. Dazu klingen die Stücke zu spritzig, die Riffs von Titeln wie „Lost And Forgotten“ oder „Little Boy“ gehen zu locker-eindringlich von der Hand, sodass die Musik stets gute Laune verbreitet und ein wenig das Gefühl eines sommerlichen Roadtrips mitbringt.


Getreu dem Motto ‘Freunde, Freude, Musik und ab dafür‘ liefern FAT BELLY einen Ohrwurm nach dem anderen, wobei die Musik stets von lockeren Riffs und treibenden Grooves angeschoben wird.
Stücke wie die Hymne an die Freundschaft „John & Paul“ oder auch das abwechslungsreiche „Done For The Day“ gefallen mit spritziger Energie und kleinen Details die aufhorchen lassen (da wäre z.B. der Cowbell-Groove in letztgenanntem Stück).


Dass sie aber auch etwas ruhiger ans Werk gehen können, zeigen die Musiker mit dem Nostalgie-Trip „Lost Places, Fading Faces“, während sich in „Stories That You Told“ eine emotional-textliche Reife offenbart, die den Bierbauch-Musik suggerierenden Bandnamen mit Tiefe füllt und ein Stück weit konterkariert.
Mit dem energischen Abschluss „Pandemic“ versuchen sich FAT BELLY an der Aufarbeitung der Corona-Zeit und präsentieren sich einmal mehr schmissig und Melodie-affin, sodass der Albumabschluss irgendwo zwischen Hoffnung auf Besserung und unsicherem Blick nach vorne changiert.


FAZIT: FAT BELLYs „Stories In Stereo“ bietet dreizehn melodische Punkrock-Ohrwürmer, in denen die Musiker die Emotionsskala des Genres einmal auf und ab wandern. Dass der Musik dennoch genug Positivität und Lebensfreude innewohnt, um am Ende hoffnungsvoll zu stimmen, macht das Album zu einem gelungen Genre-Werk, das einer Liebeshymne auf das Leben an sich gleichkommt.

Dominik Maier (Info) (Review 58x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Just One More Year
  • Little Boy
  • John & Paul
  • Kings Of The Midnight
  • Lost And Forgotten
  • Done For The Day
  • Lost Places, Fading Faces
  • Better Off Deaf
  • Potholes & Hairpin Curves
  • Adjust Your Sails
  • Stories That You Told
  • Nothing Gold Can Stay
  • Pandemic

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wobei handelt es sich nicht um ein Getränk: Kaffee, Tee, Bier, Schnitzel

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!