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Nightshade: In Essence Divided (Review)
| Artist: | Nightshade |
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| Album: | In Essence Divided |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Melodic-Death- und Avantgarde-Metal |
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| Label: | My Kingdom Music | |
| Spieldauer: | 60:50 | |
| Erschienen: | 20.02.2026 | |
| Website: | [Link] |
Die Schweizer NIGHTSHADE legen mit „In Essence Divided“ ein interessantes Album zwischen Melodic Death Metal und musikalischer Avantgarde vor, das in seiner Herangehensweise von Bands wie ARCTURUS inspiriert wirkt, ohne musikalisch bei den Norwegern abzukupfern.
Anstelle von Black Metal legen NIGHTSHADE ihren musikalischen Fokus auf treibende Rhythmen, die eher dem Melodic Death Metal entspringen, wobei in Sachen Atmosphäre auch diverse Post-Metal-Elemente auftauchen.
Stücke wie „Night Torn“ etwa geben den Synthesizern bzw. Keyboards viel Raum, während sich der zweistimmige Gesang in Gothic-hafter ‘Schöne und das Biest‘-Manier durch den Song manövriert. Dazwischen sorgt ein Saxophon für kunstvolle Ausreißer, wodurch die Avantgarde-Stimmung der Musik zusätzlich anwächst.
„Dissonant Void“ dagegen kommt in dreieinhalb Minuten auf den Punkt und vereint mehrstimmigen Gesang im ‘Schöne-und-das-Biest‘-Stil, während die Musik leicht progressiv, aber melodiebetont für Dramatik sorgt.
„Baiterek“ spreizt sich noch stärker zwischen etwaige Genres ein und geht mit astralem Synthesizer-Hauch durchs Ziel, während die Mischung aus Saxofon und melodischem Gitarrenhelden-Solo progressive Züge trägt.
Nachdem sich „Of Seas & Seeds“ verspielt progressiv im Synthesizer-Bad suhlt, schlägt „In a Dream“ bedachte Töne an und legt den Fokus auf den klaren Damengesang, der für sich genommen unaufgeregt wirkt, aber im Verbund mit den gewitzten Grooves und Basslinien einen interessanten Gothic-Charme versprüht.
„Come Undone“ dagegen startet mit verzerrt elektronischem Gesang und mündet in kraftvolle Rhythmik, die sich verspielt progressiv gibt.
„Brother Of Sleep“ lässt dank seinem verspielten Ansatz an Rhythmus und Synthesizer ganz kurze Einflüsse einer Band wie (aktueller) AMORPHIS erkennen, wenngleich NIGHTSHADE kälter und elektronischer klingen als die Finnen-Vorbilder.
FAZIT: NIGHTSHADE machen es dem Hörer nicht immer einfach und einige Momente auf „In Essence Divided“ bedürfen einer gewissen Einarbeitungszeit. Gerade der Gesang wirkt zunächst etwas eigen, verstärkt aber zügig den avantgardistischen Ansatz, den die Schweizer mit ihrer Musik verfolgen. Davon abgesehen sind die Songs stimmungsvoll arrangiert, wenn auch nicht immer auf Anhieb zu erfassen.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Stateless Journey
- Origins Of Light
- The Crucible
- Night Torn
- Dissonant Void
- Baiterek
- Ov Seas & Seeds
- In a Dream
- Come Undone
- Brother Of Sleep
- Bass - Thomas Wacinski
- Gesang - David Genillard, Noemy Torche, Eazy Bob Wizzy, Sylvain Auclair
- Gitarre - Thomas Wacinski, Kiki Marcello, Typhus X, Mack Riddell
- Keys - Thomas Wacinski, Florian Torche
- Schlagzeug - Thomas Wacinski
- Sonstige - Luigi Rinaldi (Saxophon)
- In Essence Divided (2026) - 9/15 Punkten
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