Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Koritni: Alive & Kicking (Review)

Artist:

Koritni

Koritni: Alive & Kicking
Album:

Alive & Kicking

Medium: CD+DVD
Stil:

Hardrock

Label: Verycords/Soulfood
Spieldauer: 72:40 (CD) + 45:39 (DVD)
Erschienen: 31.05.2013
Website: [Link]

Während die australischen Hardrocker bei uns unverständlicherweise immer noch kaum jemand kennt, können diese in Fankreich schon länger auf eine stabile Fanbasis zählen. Kein Wunder also, dass die Band um Namensgeber Lex KORITNI ihr neues Live-Album - im Jahre 2008 erschien bereits "Red Live Joint" als CD- und DVD-Version - erneut bei unseren westlichen Nachbarn mitgeschnitten hat, wo sie aber auch wirklich ständig unterwegs sind. Es mag auch mit daran liegen, dass Gitarrist Eddy Santacreu ursprünglich aus Frankreich stammt, aber dies erklärt nicht, warum sie hierzulande noch kein Bein auf den Boden bekommen haben. Mit ihren bisherigen drei Studioalben (siehe auch unser Review-Archiv) konnten sie sich kontinuierlich steigern, mit dem bisherigen Höhepunkt "Welcome To The Crossroads", und es war klar, dass die Songs bestens für die Bühne geschaffen sind, was sich nun auch bewahrheitet.

Auf "Alive & Kicking" finden sich Aufnahmen von zwei Shows, nämlich vom Hellfest im Juni letzten Jahres und einem Festival in Paris aus dem März, die einen guten Querschnitt des bisherigen KORITNI-Schaffens bieten. Ihr grooviger Hardrock der Marke THUNDER ("Sometimes", "Heart Donation", "Better Off Dead") mit Einsprengseln von Southern Rock und Blues ("Highway Dream", "Down At The Crossroads"), einigen Tupfern Sleaze ("TV's Just A Medium", "Party's Over") und einer großen Schippe am unweigerlichen Aussie Rock ("155", "Red Light Joint", "Game Of Fools") erfährt nicht zuletzt seinen Reiz durch die kräftig-raue Röhre von Frontmann Lex. Diese hat er auch live bestens im Griff, wenngleich nicht alles so ganz gerade rüberkommt. Aber das ist eben live und diesbezüglich klingt das Album völlig authentisch, inklusive der Publikumsreaktionen.

Nach den Livetracks gibt es noch zwei Akustiksongs aus einer Radioshow zu hören: Eine (ziemlich unnötige) Coverversion von MIDNIGHT OILs "Beds Are Burning", sowie den australischen Pub-Rock-Klassiker und vertonte Vietnam-Story "Khe Sanh", im Original von COLD CHISEL, der ersten Band von JIMMY BARNES.

Völlig nervig auf der CD sind die Pausen zwischen den einzelnen Songs, die den Live-Spielfluss kaputtmachen - was aber auch an der mir vorliegenden CD-R-Promo liegen kann. Auch der Sound hätte prägnanter ausfallen können und wird dem knackigen Hardrock der Band nicht vollends gerecht. Auch hier schiebe ich das aber mal hoffnungsvoll auf die Promo.

Der CD liegt noch eine Bonus-DVD in HD-Qualität mit dem Auftritt beim Hellfest (also die ersten zehn Songs der CD) bei, aufgenommen von elf Kameras und somit als 'Bonus' absolut hochwertig. Und hier stimmt dann auch der Sound. Optisch präsentieren sich KORITNI dort als bodenständige und bewegungsfreudige Rocker und zeigen, dass sie problemlos in der Lage sind, auch die großen Festivalbühnen auszufüllen. Und es war beachtlich viel los da vor der Bühne, was den Status der Band in Frankreich nochmals nachdrücklich unterstreicht. Ausschnitte der Show finden sich auch bei YouTube.

FAZIT: Ein gute Vorstellung und ein deutlicher Hallo-Wach-Ruf für alle Hardrockfans, die die Band bisher übersehen haben, und um diese zu überzeugen, dass die Australier auch auf hiesigen Festivals, wie etwa dem Bang Your Head oder dem Rock Of Ages, bestens aufgehoben wären. So oder so, es wird Zeit für den ersten Deutschland-Gig von KORITNI, gerne auch im kleinen Club.

Lars Schuckar (Info) (Review 2149x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • CD:
  • Sometimes
  • Heart Donation
  • 155
  • Red Light Joint
  • Better Off Dead
  • Lost For Words
  • TV's Just A Medium
  • Highway Dream
  • Down At The Crossroads
  • Sweet Home Chicago
  • Game Of Fools
  • Party's Over
  • Stab In The Back
  • Got To Get You Into My Life
  • I Wanna Know
  • Beds Are Burning
  • Khe Sanh
  • -
  • DVD:
  • Sometimes
  • Heart Donation
  • 155
  • Red Light Joint
  • Better Off Dead
  • Lost For Words / Now A Word
  • TV's Just A Medium
  • Highway Dream
  • Down At The Crossroads
  • Sweet Home Chicago

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier ist größer: Ameise, Chihuahua, Blauwal?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!