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Gary Hoey: Neon Highway Blues (Review)

Artist:

Gary Hoey

Gary Hoey: Neon Highway Blues
Album:

Neon Highway Blues

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Bluesrock

Label: Provogue/Mascot Label Group
Spieldauer: 48:19
Erschienen: 15.03.2019
Website: [Link]

Die Aufforderung „Don't judge an album by its cover“ soll hier nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden – angesichts der bis anhin rund zwanzig Werke des heute 58-jährigen Amerikaners GARY HOEY schleichen sich aber doch leise Zweifel am Wahrheitsgehalt obigen Zitats ein: Das Können des Gitarristen und Produzenten aus Boston mag über alle Zweifel erhaben sein, jedoch leider nicht dessen Konstanz und Stilsicherheit.

HOEY hat im Verlauf seiner bisherigen Karriere nebst tollen Alben eben auch Vieles herausgebracht, bei dem die wenig erfreuliche Verpackung durchaus mit dem Inhalt übereinstimmt; darunter finden sich zahlreiche unerquickliche Coverversion von Weihnachtsliedern und Surf-Hits.
Aber genug gelästert: Schließlich hat GARY HOEY auf seinem neusten Album „Neon Highway Blues“ zu seinen Blues-Wurzeln zurückgefunden…

… und es gibt durchaus Erfreuliches zu hören. „Mercy Of Love“ zum Beispiel ist ein feiner Slow-Blues mit filigran-virtuosen Gitarren-Parts. Diese stammen zu einem guten Teil von JOSH SMITH, der mit seinen zwei letzten eigenen Alben von 2015 und 2018 für Aufsehen gesorgt hat (man beachte dazu die MUSIKREVIEWS-Besprechungen von Andreas Schiffmann, „Over Your Head“ und Thoralf Koß, „Burn To Grow“).

Auf „Don’t Come Crying“ tut HOEYS Sohn Ian mit – durchaus beachtlich, was der Teenager dabei seiner Gitarre entlockt! Das texanisch-beschwingte Bekenntnis „Still Believe In Love“ gehört ebenso zu den Pluspunkten dieses Albums wie der stramme Bluesrocker „Damned If I Do“, den HOEY zusammen mit LANCE LOPEZ eingespielt hat.

Zum letztendlich doch durchwachsenen Eindruck tragen dann Songs wie „Waiting On The Sun“ (das bestenfalls für den CD-bestückten Radio-Wecker taugt) oder der Titeltrack „Neon Highway Blues“ bei. Letzterer ist ein lieblicher Gitarren-Schleifer, der sich einer Kapelle mit singender Säge geradezu zum Covern aufdrängt.

FAZIT: „Neon Highway Blues“ gehört zu den besseren Alben von GARY HOEY, erreicht jedoch die Klasse seines bisher besten Werks „Deja Blues“ (2013) bei weitem nicht.

Dieter Sigrist (Info) (Review 801x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • Under The Rug (feat. Eric Gales)
  • Mercy Of Love (feat. Josh Smith)
  • Your Kind Of Love
  • Don‘t Come Crying (feat. Ian Hoey)
  • Still Believe In Love
  • Almost Heaven
  • I Felt Alive
  • Waiting On The Sun
  • Damned If I Do (feat. Lance Lopez)
  • Living The Highlife
  • Neon Highway Blues

Besetzung:

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