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Godzilla In The Kitchen: Termination Sequence (Review)

Artist:

Godzilla In The Kitchen

Godzilla In The Kitchen: Termination Sequence
Album:

Termination Sequence

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Psychedelic-, Stoner- und Progressive-Rock

Label: Tonzonen Records
Spieldauer: 41:28
Erschienen: 23.10.2026
Website: [Link]

Mit dem neuen Drummer Thiago Presto weht auch ein frischer Wind in der Monsterküche. GODZILLA IN THE KITCHENs „Termination Sequence“ stellt eine Zäsur dar und das nicht nur, weil die ursprüngliche Instrumentalband jetzt eine Stimme bekommt.


Simon Ulms Gesang passt mit seiner melodisch-rauen Klangfarbe sehr gut zu vertonten Dystopien, wie „Nothing for None“ oder auch dem schwermütigen „Birdsong“, in dem es um eine gescheiterte Beziehung geht.
Der Sound bleibt dabei in Teilen Stoner-affin, die Riffs wirbeln immer noch reichlich Staub auf. Aber es finden sich auch bedachte Momente und eine gehörige Portion Melancholie, die in den Gitarrenmelodien mitschwingt.


Ein Stück wie „Empty Cribs“ lässt als dystopische Prog-Metal-Geschichte Einflüsse von MASTODON erkennen (was u.a. im Gesang deutlich wird), während „Everyday People“ als Fanal an die Relevanz von Weiterentwicklung durchgeht und zum Ende hin ein energisches Riffgewitter präsentiert, das lediglich von der klaren Stimme im Zaum gehalten wird.


„No Sign Of Life“ wartet mit einer griffigen Hook auf („Ready? Ready? Raining Fire from the Sky…“) und entwickelt sich vom verspielten Start weg zu einem massiven Ohrwurm, der ausgefeilte Rhythmen und Fill-Ins von Schlagzeug und Bass mit drängenden Grooves verbindet, ehe „Wonder“ als kontrastreiches Auf und Ab (inklusive Banjo(?)-Country-Part) einen ziemlich düsteren Text präsentiert und damit in das finale Titelstück überleitet.


Die Melodien von Bass und Gitarre wirken luftiger, während der Refrain in roher Manier herausgebrüllt wird und ein passendes Bindeglied zwischen der elegischen Bridge und den abgehackten Strophen bildet.


FAZIT: GODZILLA IN THE KITCHEN legen mit „Termination Sequence“ nicht nur ihr erstes Album mit Gesang vor, sondern präsentieren ihren dystopischen Sound zu gleichen Teilen mit Schmackes und Tiefgang. Durch den Einsatz des Sängers erleichtert sich außerdem der Zugang zur Musik, da die Energie, ebenso wie die behandelten Themen, nun weniger abstrakt erscheinen. Neustart geglückt!

Dominik Maier (Info) (Review 36x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Nothing for None
  • Humility
  • Birdsong
  • Empty Cribs
  • Everday People
  • No Sign Of Life
  • Wonder
  • Termination Sequence

Besetzung:

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