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Handful of Hate: Soulless Abominations (Review)

Artist:

Handful of Hate

Handful of Hate: Soulless Abominations
Album:

Soulless Abominations

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Black Metal

Label: Dusktone
Spieldauer: 39:09
Erschienen: 23.01.2026
Website: [Link]

Mit ihrem achten Studioalbum „Soulless Abominations“ lassen die Italiener HANDFUL OF HATE nicht nur eine Handvoll Hass auf den Hörer los, sondern plätten selbigen auch gleich noch mit Hochgeschwindigkeits-Black-Metal, der u.a. Bands wie DARK FUNERAL nacheifert.


Die Schweden sind gleichermaßen eine passende Referenz, um den Sound von „Soulless Abominations“ zu beschreiben. Die Gitarren schneiden kalt und druckvoll im Tempo eines ICEs durch die Songs, während sich der Schlagzeuger bevorzugt die Arme schnell-verknotet.
Zwischendurch ist trotzdem immer Platz für klamme Melodien, die hier und da an diverse schwedische Szene-Vertreter gemahnen, ohne dass HANDFUL OF HATE allzu offensichtlich klauen würden.


Stücke wie „Gall Feeder“ sind Schnellfeuer-Angriffe zwischen Melodik und feuriger Aggression, die nicht nur dem Überschall-Drumming geschuldet, sondern auch im gehässigen Keifen des Frontmanns auszumachen ist.
Sie können aber auch anders: „Winter March“ präsentiert HANDFUL OF HATE mit angezogener Handbremse und Fokus auf atmosphärische Gitarren, die mehr als eine epische Melodie auspacken.


„Differnt – Distant – Apart“ nimmt diesen Faden auf und lässt auch Frontmann Nicola zu Wort kommen, womit die Band beweist, dass sie auch in der Kombination von getragenem Instrumental und Frostkeifen eine gute Figur macht.
Mit „Where Sanctity Rots“ findet „Soulles Abominations“ einen rasanten Schlusspunkt, der die italienischen Hass-Musiker treffsicher und instrumental auf Anschlag zeigt.


FAZIT: HANDFUL OF HATE liefern mit „Soulless Abominations“ ein gnadenloses Black-Metal-Album voller instrumentaler und inhaltlicher Aggression ab. Dabei wird überwiegend im Schnelltempo gehasst, wobei der ein- oder andere verschleppte Groove, bzw. manch getragene Melodie, für Abwechslung sorgt, wodurch die Band eventuell aufkeimender Eintönigkeit entgegenwirkt.

Dominik Maier (Info) (Review 160x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Libera Me
  • Worlds Below
  • Gall Feeder
  • Winter March
  • Age of Infamy (Grown in Starvation)
  • Different - Distant - Apart
  • Skinless Salvation
  • Where Sanctity Rots

Besetzung:

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