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Rome: The Tower (Review)
| Artist: | Rome |
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| Album: | The Tower |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Folk, Dark Folk |
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| Label: | Trisol Music Group | |
| Spieldauer: | 39:12 | |
| Erschienen: | 19.12.2025 | |
| Website: | [Link] |
ROMEs „The Tower“ ist der erste Teil eines Zwillingsprojekts und schickt den Hörer auf eine Reise in sein Innerstes. Zu den bekannten Folk-Klängen von Jerome Reuters Projekt trägt sich die Musik als intimes Werk voran, weist den Weg wie eine flackernde Kerze, deren Flamme stets gefährdet ist vom nächsten Windhauch gelöscht zu werden.
Allerdings bleibt das Feuer standhaft, brennt beinahe stoisch vor sich hin. Dieses Bild könnte auch für eine gewisse Haltung von Stolz und Unnachgiebigkeit stehen, die Jerome Reuters Musik seit jeher auszeichnet.
Dazu passt auch die archaische Stimmung, die in den akustischen Kompositionen zu jeder Zeit mitschwingt. Zugleich zeugen pessimistisch betitelte Stücke wie „The Slaughter Behold“ bei aller emotionalen Strenge auch von Hoffnung. Der Irish-Folk-Vibe passt zu dieser Atmosphäre derweil wie die Faust aufs Auge und verdeutlicht, dass ROMEs Musik stets auf intime Art und Weise versucht, das Innerste des Hörers anzusprechen.
Dabei vereinen Stücke wie „Remember To Dare“ oder „The Baron (Ordeal by Fire)“ stets eine Vielzahl von Gegensätzen in sich. Während die Musik vordergründig ruhig klingt, brodelt unter der Oberfläche des Hörbaren eine Collage von Emotionen, die den Hörer u.a. introspektive Trauer (z.B. ob eines verklärten Blicks in die Vergangenheit) und beinahe fröhlichen Stolz (u.a. ob der eigenen Standhaftigkeit dem Leben gegenüber) erleben lässt.
Zugleich romantisiert ein Stück wie „Ire And Troth“ den gemeinschaftlichen Blick in eine bessere Vergangenheit, ehe „This Hour Her Vigil“ Melancholie und Hoffnung in Einklang bringt.
FAZIT: ROMEs „The Tower“ ist ein düster-poetisches Werk, das vielfach von Gegensätzen gezeichnet ist. Expressive Romantik trifft auf introvertierte Instrumentierung, wobei die allgemeine Haltung der Kunst und des Künstlers stolz den Blick in Richtung Zukunft wagt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- The Twine And The Twist
- To The Great Work Only
- Twilight Leaves
- The Lighthouse And The Catacombs
- This Slaughter Behold
- Remember To Dare
- Mine Were Of Marble
- The Baron (Ordeal by Fire)
- Ire And Troth
- This Hour Her Vigil
- Bass - Tom Gatti
- Gesang - Jerome Reuter
- Gitarre - Jerome Reuter
- Keys - Tom Gatti
- Sonstige - Jerome Reuter (Percussion)
- Flowers From Exile (2009) - 10/15 Punkten
- L'Assassin (EP) (2010)
- Gates of Europe (2023)
- Flowers From Exile (Revisited) (2025)
- The Tower (2025) - 13/15 Punkten
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